Ziele aus dem Jahr 2016 holen die Landesregierung im neuen Mobilitätskonzept ein
Landessprecher Sepp Schellhorn: „Das neu vorgestellte Mobilitätskonzept ist nicht viel mehr als ein Lippenbekenntnis, wenn bereits die seit 2016 bestehenden Ziele nicht erreicht wurden.“

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Für NEOS Salzburg, fehlt es beim heute vorgestellten Mobilitätskonzept nicht nur an konkreten Umsetzungsschritten, sondern auch an der Glaubwürdigkeit. Bereits im Mobilitätskonzept aus dem Jahr 2016 wurde festgelegt, den Anteil des öffentlichen Verkehrs in Salzburg von 12 Prozent auf 14 Prozent zu erhöhen. Im Jahr 2026 liegt dieser Anteil jedoch erst bei 12,3 Prozent.
Das angestrebte Ziel wurde somit um fast das 6-Fache verfehlt: „Die Landesregierung verspricht den Salzburgerinnen und Salzburgern in den kommenden Jahren eine Mobilitätswende, obwohl bereits die in der Vergangenheit bestandenen Verkehrsziele nicht erreicht, werden konnten. Das ist nicht glaubwürdig. Die Salzburgerinnen und Salzburger erwarten sich keine weiteren Ankündigungen, sondern eine echte Verkehrspolitik die Herausforderungen löst und dafür sorgt, dass bereits beschlossene Ziele auch erreicht werden “, betont Landessprecher Sepp Schellhorn.
Anhand der heute Präsentierten Zahlen wird es einmal mehr offensichtlich, dass in der Mobilität in Salzburg in der Vergangenheit nichts voran gegangen ist.Sepp Schellhorn
NEOS-Landessprecher
Kritik kommt auch von Gemeinderat Lukas Rupsch: „Weder ein Konzept noch echte Mobilität kann ich in dem heute vorgestellten Papier des Verkehrslandesrats erkennen. Obwohl die Zusagen von 2016 bis heute nicht eingehalten wurden, werden munter neue Ziele angekündigt. Einen echten Schritt zur Verbesserung für Pendlerinnen und Pendler im Umkreis der Stadt Salzburg suche ich vergeblich. Wie mit diesem Stauhotspot umgegangen werden soll, bleiben Stadt und Land weiterhin eine Antwort schuldig.“
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