Zum Inhalt springen

Salzburger Sommerregelung -- ein Tropfen auf den heißen Stein

Zwei Monate Verkehr zu verschieben, ist keine Lösung. 

„Die geplante Regelung für den Sommerverkehr lässt den Schluss zu, dass die Stadtregierung das Verkehrsproblem ausschließlich in der Altstadt verortet und das sogar nur in den nächsten zwei Monaten. Dass nicht nur die Altstadt vom sommerlichen Verkehrsaufkommen betroffen ist, wird weiterhin ausgeblendet, obwohl insbesondere die umliegenden Wohngebiete unter Staus und hohem Verkehrsaufkommen leiden. Ein Blick nach Lehen, ins Nonntal oder nach Gnigl genügt, um das zu erkennen“, kritisiert NEOS‑Gemeinderat Lukas Rupsch.

„Mit der ab dem 1. Juli 2026 geltenden Sommerregelung macht die Stadtregierung einmal mehr deutlich, dass sie sich keine umfassenden Reformen in der Mobilität zutraut. Dass mit dem vorgestellten Konzept einige touristische Pkw aus der Innenstadt ferngehalten werden, ist zwar ein positives Signal, welches aber sicher nicht überinterpretiert werden darf. Wer ernsthaft glaubt, dass diese Maßnahme die Verkehrssituation in der Stadt Salzburg spürbar verbessern wird, wird schon bald eines Besseren belehrt werden“, so Rupsch weiter. „Wer hier von einer Verkehrslösung spricht, vergisst, dass ein Jahr aus zwölf Monaten besteht – und nicht nur aus zwei Sommermonaten. Wie es also ab September weitergeht, bleibt offen." 

NEOS Salzburg fordern seit Langem ein Verkehrskonzept für die gesamte Stadt, welches alle Stadtteile einbezieht und eine nachhaltige Verkehrsplanung für alle Salzburgerinnen und Salzburger bietet. „Deshalb bringen wir immer wieder den Circulation Plan aus Gent ins Spiel, den wir auch für Salzburg als Vorbild sehen“, betont Rupsch. „Die Sommerregelung zeigt nicht nur, wie wenig sich die Stadtregierung zutraut, sondern auch, dass sich für die Salzburgerinnen und Salzburger mit dieser Regierung in der Mobilität nichts ändern wird.“

Weitere interessante Artikel

markus_kf-church-7500595.jpg
29.06.2026

NEOS Salzburg fordern mehr Mut bei gemeindeübergreifenden Kooperationen im Land Salzburg

Mehr dazu

Melde dich für unseren Newsletter an!