Zum Inhalt springen

Wirtschaftskammer ohne Plan

WKS gegen wirtschaftlichen Aufschwung in der Altstadt

After Work-1920x1079

„Der WKS geht es schon lange nicht mehr um die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Salzburger Altstadt. Es geht einzig darum, der ÖVP den Rücken zu stärken und Veränderung um jeden Preis zu verhindern. Die Wirtschaftskammer ist an einem Punkt angelangt, an dem sie den Wirtschaftstreibenden mit ihren Positionen aktiv schadet – statt sie voranzubringen. Das ist ein Armutszeugnis für eine Institution, die ihrem Namen kaum noch gerecht wird", so NEOS-Gemeinderat Lukas Rupsch.

Mit ihrem Zickzack-Kurs bei der Sommer-Verkehrsregelung erreicht die Wirtschaftskammer Salzburg genau das, wovor sie selbst gewarnt hat: Verunsicherung und Planlosigkeit bei den Wirtschaftstreibenden in der Altstadt. Zu Beginn noch positiv-zurückhaltend, ist die WKS mittlerweile strikt gegen jegliche Verbesserung – ein Kurswechsel, der mehr über parteipolitisches Kalkül aussagt als über wirtschaftliche Vernunft.

„Die Wirtschaftskammer klammert sich hier an alte Muster und stärkt der ÖVP krampfhaft den Rücken – während bspw. die Wirtschaftskammer Wien längst bewiesen hat, dass dieser Weg falsch ist. Auch sie war einst der lauteste Kritiker der Verkehrsberuhigung auf der Mariahilfer Straße. Nach der Umsetzung wurde sie jedoch zum überzeugten Befürworter. Die Wirtschaftskammer Salzburg ignoriert diese Lektion geflissentlich," betont NEOS-Gemeinderat Lukas Rupsch. WK Wien-Präsident Walter Ruck hat erst im vergangenen Jahr unmissverständlich klargestellt: Verkehrsberuhigung im innerstädtischen Raum bringt wirtschaftliche Vorteile – für alle Beteiligten. In Salzburg will man das offenbar nicht hören.

Weitere interessante Artikel

After Work-1920x1079
02.06.2026

Unklarheiten beim Messe-Ankauf

Mehr dazu

Melde dich für unseren Newsletter an!