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Aus für den O-Bus – und was dann?

Salzburg braucht keine neue Abhängigkeit, sondern Vielfalt im Öffentlichen-Verkehr!

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NEOS Salzburg haben in der vergangenen Woche angefragt, wie viele O-Busse bei den jüngsten Unwettern beschädigt wurden, welche Kosten absehbar sind und wie die Zukunftspläne aussehen. Eine Antwort gibt es bis heute nicht – stattdessen erfuhr NEOS aus den Medien, dass Bürgermeister Bernhard Auinger dem O-Bus bereits eine Absage erteilt hat. Anlass ist der Ausfall von 35 O-Bussen der neuesten Generation nach Starkregen: Auinger will nun mittelfristig auf Batteriebusse umsteigen. "Unsere Anfrage hat sichtlich einen Nerv getroffen", so NEOS-Gemeinderat Lukas Rupsch. "Wir fragen nach Kosten und Perspektiven – und noch bevor wir eine Antwort bekommen, verkündet der Bürgermeister das Aus für den O-Bus über die Medien."

Rupsch kritisiert die Einseitigkeit der Salzburger Verkehrspolitik. "Salzburg braucht einen vielfältigen öffentlichen Verkehr. Statt strukturell unabhängiger zu werden, tauscht man eine Abhängigkeit gegen die nächste. Busse stehen im Stau, ob elektrisch oder O-Bus: Das eigentliche Problem sind fehlende Alternativen in der Stadt Salzburg. Der S-Link wurde vom Bürgermeister bereits verhindert. Jetzt muss endlich eine Alternative kommen, damit Salzburg nicht weiter nur von Bussen abhängig ist, die wie Autos im Stau stehen", fordert Rupsch.

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