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NEOS Salzburg zur aktuellen Debatte um die Neubesetzung der Schauspielleitung

Die Salzburger Festspiele sind kein Spielfeld für politische Symbolik

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© Leonhard_Niederwimmer/pixabay

Die Integrität der Festspiele muss bewahrt werden

Für NEOS Salzburg, allen voran Landessprecher Sepp Schellhorn, ist klar, dass die Thematik rund um die Neubesetzung der Schauspielleitung nicht durch die Politik instrumentalisiert werden darf. Zwar steht auch für Schellhorn außer Frage, dass es - wie bei jeder öffentlichen Ausschreibung - „ein transparentes Auswahlverfahren geben muss, um weiterhin die Integrität der Salzburger Festspiele sicherzustellen. Doch aktuell scheint die Debatte getrieben von Ankündigungs- und Aufmerksamkeitsökonomie. Die Geschäftsordnung der Salzburger Festspiele ist eindeutig: Für künstlerische Belange trägt der Intendant die Verantwortung. Genau diese Unabhängigkeit der Intendanz ist ein zentraler Pfeiler des internationalen Erfolgs der Festspiele – und sie darf nicht aus politischer Aufmerksamkeitslogik heraus beschädigt werden.“

Dass Landeshauptfrau Edtstadler und andere Intendant Markus Hinterhäuser öffentlich mit einer „Gelben Karte“ drohen, ohne ihn zuvor angehört zu haben, kritisiert Schellhorn scharf.

Hinterhäuser sollte die Möglichkeit bekommen, sich am 26. Februar ohne politische Vorverurteilung zu erklären. Erst danach kann man die Frage nach einem transparenten Auswahlverfahren final beantworten.
Sepp Schellhorn

NEOS-Landessprecher 

Gerade in einer sensiblen Phase mit großen baulichen und organisatorischen Herausforderungen ist diese öffentliche Zuspitzung gefährlich, so Schellhorn. „Wenn Politik beginnt, Kunst zur Kulisse zu machen, dann geschieht das auf dem Rücken der Kunst selbst, des internationalen Ansehens der Salzburger Festspiele und ihrer Unabhängigkeit. Am Ende droht ein kulturpolitischer Scherbenhaufen.“

Schellhorn richtet daher einen klaren Appell an Politik und Kuratorium: „Wenn hier Karten verteilt werden, dann sollte die Politik sich selbst eine rote Karte zeigen. Die Aufgabe des Kuratoriums ist es, Rahmen zu sichern – nicht künstlerische Autonomie politisch zu untergraben.“  

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