NEOS Salzburg zum AK-Bericht über Elementarpädagogik
Für Landessprecher Sepp Schellhorn zeigt sich einmal mehr, dass die schwarz-blaue Landesregierung nach mehr als 2 ½ Jahren die Elementarpädagogik immer noch vernachlässigt.

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Der Bericht der Salzburger Arbeiterkammer zeichnet ein fatales Bild zur Kinderbetreuung in Salzburg. In 8,4% der Salzburger Gemeinden gibt es gar kein Angebot an elementaren Bildungseinrichtungen für Kleinkinder. Zudem wurden nur 30,7 % der unter 3-Jährigen im vergangenen Jahr institutionell betreut. Damit liegt Salzburg sowohl unter dem Bundesschnitt von 34,8% als auch der EU-Vorgabe von 33%.
Was hat die ressortzuständige LH-Stellvertreterin Svazek in den vergangenen Jahren überhaupt getan?Sepp Schellhorn
Landessprecher
Es braucht jetzt Reformen
Für NEOS Salzburg ist klar, dass alle Kinder dieselben Bildungschancen erhalten müssen und die Qualität der Bildung unserer Kleinsten nicht vom Wohnort abhängen darf. Mit Reformen darf somit nicht mehr zugewartet werden. Schellhorn. „Der Kindergarten ist die erste Bildungseinrichtung – trotzdem gleicht er in Österreich noch immer einem Fleckerlteppich. Öffnungszeiten, Gruppengrößen, Betreuungsschlüssel, Bildungsinhalte und Ausbildung des Personals unterscheiden sich je nach Bundesland. Diese Postleitzahl-Lotterie ist ungerecht und nicht mehr zeitgemäß.“
NEOS Salzburg setzen sich daher im Rahmen der Reformpartnerschaft für bundesweit einheitliche Qualitätsstandards im Kindergarten ein. Verbindlich, transparent und auf hohem Niveau. Dafür braucht es klare Zuständigkeiten und eine verlässliche Finanzierung. Befristete 15a-Vereinbarungen schaffen Unsicherheit. Das Ziel ist eine dauerhafte gesetzliche Grundlage und eine planbare Finanzierung aus einer Hand – durch den Bund.
Aber damit nicht genug. Der Bericht zeigt zudem, dass 40,1% der Einrichtungen im Bundesland Salzburg zwischen 6 und 15 Wochen im Jahr geschlossen haben. Zudem sind weniger als die Hälfte aller Einrichtungen in Salzburg (47,4 %) täglich mindestens 9 Stunden geöffnet. Für Schellhorn sei es in der heutigen Zeit ungeheuer wichtig, „dass Eltern den Spagat zwischen Familie und Beruf bewältigen können. Die schwarz-blaue Landesregierung muss endlich die Probleme angehen, damit Familien in Zukunft bestmöglich entlastet werden können.“
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