
Nationalratsabgeordnete Martina von Künsberg Sarre und Lisa Aldali waren im Rahmen der NEOS-Bildungstour zu Gast in Salzburg
Das aktuelle Angebot ist ein schlechter Witz auf Kosten der Salzburger Frauen.
Offenheit allein schafft keine Gleichberechtigung. Auch Räume, die theoretisch allen offenstehen, können Menschen ausschließen. Erst durch echte Rücksichtnahme und eine bewusst gestaltete Angebotsstruktur entsteht ein Umfeld, in dem sich alle respektiert fühlen und einen gleichberechtigten Zugang zu den Angeboten der Stadt haben.
Das aktuelle Frauensauna-Angebot der städtischen Einrichtung ist dafür ein Negativbeispiel: "Zeitlich unattraktiv, realitätsfern und für viele Frauen schlicht nicht nutzbar. Wenn die einzigen fixen Damenzeiten auf zwei Werktage untertags fallen – und dann auch noch ausschließlich in Niedrigtemperatur-Saunen – wirkt dieses „Service“ mehr wie ein Witz als ein ernst gemeintes Angebot," merkt NEOS-Gemeinderat Lukas Rupsch an.
Wer ernsthaft von Gleichberechtigung spricht, muss mehr liefern als Alibi-Maßnahmen. Ein attraktiver Abendtermin pro Woche für Frauen in einer vollwertigen Sauna ist keine Sonderbehandlung, sondern das absolute Minimum – gerade angesichts der Vorfälle der vergangenen Monate.