
NEOS Salzburg fordern umfassende Aufarbeitung nach Landesrechnungshofbericht
Landessprecher Sepp Schellhorn: „ Trotz großer Ankündigungen hat es die Landesregierung bislang nicht geschafft, ein zukunftsorientiertes Pflegekonzept auf die Beine zu stellen."

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Die Zahlen der Pflegebedarfsplanung des Landes sind alarmierend, wenngleich wenig überraschend. Bis 2035 wird die Zahl der Beziehenden von Pflegegeld auf 33.000 Menschen ansteigen. Auch werden in den nächsten neun Jahren mehr als 16.500 Salzburgerinnen und Salzburger eine Pflegestufe von drei oder höher haben.
Zudem fehlt es an Pflegepersonal: Laut einer Prognose des Landes Salzburg, werden bis 2035 6.790 Pflegekräfte in Salzburg benötigt. Bis dahin soll es aber nur 5.250 Absolventinnen und Absolventen geben. Dies offenbart eine Lücke von 1540 Pflegerinnen und Pflegern.
Für NEOS Salzburg zeigt sich einmal mehr, dass die schwarz-blaue Landesregierung nach über 2 ½ Jahren Regierung, weiterhin kein Gesamtkonzept im Bereich der Pflege vorzuweisen hat. Es stellt sich daher die berechtige Frage, was allen voran die FPÖ und die damalige interimistische ressortzuständige LH-Stellvertreterin Marlene Svazek die letzten Jahre überhaupt gemacht hat?
Der Fakt, dass es mehr Pflegekräfte braucht und es mehr Pflegebedürftige geben wird, ist seit Langem klar und keine Überraschung.Sepp Schellhorn
NEOS-Landessprecher
Schellhorn: „Trotz großer Ankündigungen hat es die Landesregierung bislang nicht geschafft, ein zukunftsorientiertes Pflegekonzept auf die Beine zu stellen. Ziel muss es weiters sein, dass mehr Menschen länger selbstständig zu Hause leben können. Dafür braucht es Präventivkonzepte und einen konkreten Plan. Es ist wirklich höchst an der Zeit, dass ÖVP und FPÖ ins Tun kommen, leere Worte lösen das Pflegeproblem nicht.“
NEOS Salzburg fordern zudem bereits seit Jahren mehr qualifizierte Zuwanderung sowie generelle bessere Rahmenbedingungen im Pflegeberuf, um diesen auch langfristig attraktiver zu machen.

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