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NEOS Salzburg: Erhebt Dankl die Leerstandsabgabe bald auch für leerstehende Landesbüros?

Für NEOS Salzburg ist klar, dass es ehestmöglich eine Entscheidung für eine sinnvolle Weiternutzung des Gebäudes braucht. 

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© Leonhard_Niederwimmer/ pixabay

Wann finden Stadt und Land eine Lösung?

Mit dem Umzug der Landesmitarbeiter:innen in das neue Landesdienstleistungszentrum am Hauptbahnhof steht ein großes Gebäude in der Michael-Pacher-Straße in der Josefiau der Stadt Salzburg zu Beginn des Jahres 2027 leer. Weder Stadt noch Land sind sich bisher einig, was genau daraus werden soll. Zunächst bekannte sich die Stadt zu Wohnungen, forderte später jedoch Büros für Magistratsbedienstete. Fest steht bislang nur, dass keine Einigung in Sicht ist und die Büros zu Beginn des nächsten Jahres leer stehen werden. 

„Wenn Stadt und Land in ihrem üblichen Tempo arbeiten, dann wird dieses Gebäude noch eine ganze Weile leer stehen, bevor es zu einer Entscheidung kommt. Die Frage, die ich mir dabei stelle, ist, ob die Stadt dann irgendwann eine Leerstandsabgabe vom Land verlangt?“,merkt NEOS-Gemeinderat Lukas Rupsch an. „Das ab 2027 leerstehende Gebäude bietet die Möglichkeit, dringend benötigten Wohnraum für die Salzburgerinnen und Salzburger zu schaffen – und je mehr Zeit sich Stadt und Land lassen, desto länger wird es dauern, bis ein effektives Wohnprogramm entsteht. 

Von der Alternative, Magistratsbedienstete dort unterzubringen, halte ich gar nichts.
Lukas Rupsch

NEOS-Gemeinderat

Zudem bestehe laut Architektengruppe IG MP 36 nun die Möglichkeit, das Gebäude zu sanieren und damit neuen Wohnraum zu schaffen. NEOS-Landessprecher Sepp Schellhorn begrüßt diese Vorgehensweise: „Salzburg braucht dringend neuen Wohnraum. Diesen schaffen wir, indem wir Bestand mobilisieren und sanieren.

Stadt und Land müssen gemeinsam an einem Strang ziehen, um ehestmöglich eine Lösung für die Salzburgerinnen und Salzburger zu finden.
Sepp Schellhorn

NEOS-Landessprecher 

Der Wunsch nach Eigentum ist weiterhin groß

Laut der aktuellen INTEGRAL-Studie aus dem Jahr 2025 wollen 71% der Salzburgerinnen und Salzburger im Eigentum wohnen. Für Schellhorn „ein klarer Arbeitsauftrag an die Stadt- und Landesregierung, baldmöglichst Wohnraum für die Menschen zu schaffen.“

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