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Wer bei den Festspielen auf halber Strecke aussteigt, macht Salzburg ärmer

NEOS Salzburg: Sanierung sichert Wertschöpfung, Arbeitsplätze und den internationalen Kulturstandort Salzburg 

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© Leonhard_Niederwimmer/pixabay

Die Forderung der KPÖ, die Sanierung der Salzburger Festspiele auf eine halbe Milliarde Euro zu deckeln bzw. weitere Mittel auszuschließen, weist NEOS-Landessprecher Sepp Schellhorn entschieden zurück. „Man muss zwei Dinge auseinanderhalten: Natürlich müssen öffentliche Bauprojekte kritisch begleitet werden. Aber ein bereits beschlossenes, fertig geplantes und ausgeschriebenes Projekt jetzt zu verzögern oder infrage zu stellen, würde die Steuerzahler am Ende nur noch mehr kosten.“

Für Schellhorn ist entscheidend, die gesamte volkswirtschaftliche Bilanz zu betrachten. „Die Salzburger Festspiele sind nicht nur ein kulturelles Aushängeschild, sondern einer der stärksten Wirtschaftsmotoren unseres Bundeslandes. Rund drei Viertel ihres Budgets erwirtschaften sie selbst. Gleichzeitig lösen sie Jahr für Jahr eine regionale Wertschöpfung von rund 250 Millionen Euro und Steuereinnahmen von rund 96 Millionen Euro aus. Diese Umwegrentabilität auszublenden, wäre finanzpolitisch kurzsichtig.“ Gerade in Zeiten knapper Budgets müsse man Prioritäten richtig setzen. „Die Kultur hat das Budgetdefizit dieser Republik nicht verursacht. Sie soll selbstverständlich ihren Beitrag leisten wie alle anderen Bereiche auch. Aber dort zu sparen, wo sich öffentliche Investitionen mehrfach rechnen, wäre ökonomisch der falsche Weg.“ Auch Diskussionen über mögliche Baukostenentwicklungen müssten seriös geführt werden. 

Wer jemals ein Großbauprojekt begleitet hat, weiß, dass Preisentwicklungen über Jahre hinweg nicht auf den Euro genau prognostiziert werden können. Die entscheidende Frage lautet vielmehr: Was kostet es, wenn wir jetzt aussteigen? Die Antwort ist klar: noch mehr
Sepp Schellhorn

NEOS-Landessprecher 

Für Schellhorn geht es letztlich um weit mehr als ein Bauprojekt. „Mit der Sanierung sichern wir die Wettbewerbsfähigkeit der Salzburger Festspiele für die nächsten Jahrzehnte. Wir investieren nicht in Beton, sondern in einen Kulturstandort von Weltrang, tausende Arbeitsplätze und einen der stärksten wirtschaftlichen Multiplikatoren unseres Landes.“ Abschließend richtet Schellhorn einen Appell gegen Symbolpolitik: „Der größte Kostenfaktor bei öffentlichen Großprojekten ist oft nicht das Bauen, sondern das Nichtentscheiden. Wer Zukunftsinvestitionen aus populistischen Schlagzeilen heraus stoppt, zahlt am Ende die doppelte Rechnung, finanziell wie kulturell.“

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