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Wohnbaupolitik, statt Luftschlösser!

Verantwortungsvolle Planung orientiert sich an der Realität und nicht an PR-tauglichen Wunschzahlen.

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Die von der Stadtregierung genannte Zielzahl von 12.000 Wohnungen im REK ist kein realistischer Plan, sondern politisches Wunschdenken. „Berechnet man den tatsächlichen Wohnbedarf unter Einbeziehung der aktuellen Situation und des erwarteten Zuzugs, kommt man für Salzburg auf rund 9.345 Wohnungen. Eine Abweichung von fast 28 Prozent mehr ist sachlich nicht begründbar“, stellt NEOS-Gemeinderat Lukas Rupsch fest. 

Auch die aktuelle Bedarfsprognose des Landes Salzburg liefert hierzu eine klare Einordnung: Das Land beziffert den Mindestbedarf für die Stadt Salzburg bis 2030 mit 1.964 Wohnungen, knapp 400 Wohnungen pro Jahr. „Das ist ausdrücklich ein Mindestwert und berücksichtigt Haushaltszuwachs, Wohnungsabgang inklusive Mobilitätsreserve sowie ein qualitatives Wohnungsdefizit“, betont Rupsch. Gerade in der Stadt Salzburg entstehe der Bedarf dabei „überwiegend durch Ersatz- und Abgangsbedarf und nicht durch starkes Bevölkerungswachstum“.

Niemand fordert, dass sich die Stadt ausschließlich am Landesminimum orientiert. „Aber die Zielsetzung von 12.000 Wohnungen ist kein fachlich hergeleiteter Wert, sondern ein politischer Irrglaube.“ Wer den Wohnbedarf realistisch deckt und sich an umsetzbaren Zielpfaden orientiert, kann den notwendigen Wohnbau auch innerhalb des bestehenden Siedlungsraums realisieren. „Überhöhte Fantasiezahlen steigern hingegen den künstlichen Druck auf neue Flächen – bis hin zu völlig unnötigen Eingriffen in das Grünland“, kritisiert Rupsch. 

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