NEOS Salzburg zu den Verschuldungen im Land Salzburg und den Gemeinden
Landessprecher Sepp Schellhorn: „Ohne tiefgreifende budgetäre Reformen kann im Land Salzburg keine Trendumkehr gelingen.“

Das Budget muss saniert werden
Die heute präsentierten Zahlen zu den öffentlichen Finanzen verdeutlichen, wie groß der Reformbedarf im Land Salzburg ist. Salzburg weist mit minus 345 Millionen Euro nicht nur einen der schlechtesten Finanzierungssalden auf, sondern das Defizit hat sich im Vergleich zu 2024 auch noch vergrößert. Auch die Pro-Kopf-Verschuldung ist im Vergleich zu 2022 um 18 % angestiegen.
Die Zahlen zeigen klar, dass an strukturellen Reformen nun kein Weg mehr vorbeiführt.Sepp Schellhorn
NEOS-Landessprecher
Schellhorn führt weiter aus: „In keinem anderen Bundesland ist die Pro-Kopf-Verschuldung in den letzten Jahren so stark angestiegen wie in Salzburg. Die schwarz-blaue Landesregierung hat es in mehr als zwei Jahren nicht geschafft, das Budget zu sanieren. Nur mit einem konsequenten Sparkurs schaffen wir es, die Salzburgerinnen und Salzburger langfristig wieder zu entlasten, den Wirtschaftsstandort Salzburg zu stärken und wieder Raum für Investitionen zu schaffen.“
Auch in den Gemeinden braucht es Reformen
Zudem ist für Landessprecher Schellhorn klar, dass es auch in den Gemeinden Mut zu Reformen braucht. Schellhorn betont: „Auch wenn sich die Pro-Kopf-Verschuldung weiterhin auf niedrigem Niveau befindet, müssen vor allem kleinere Gemeinden im Lungau und im Innergebirg sparen und größere Projekte langfristig verschieben.“ Für Schellhorn braucht es daher „weitere gemeindeübergreifende Kooperationen und das Ende von Doppel- und Dreifachförderungen, um das Budget langfristig entlasten zu können“.
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