NEOS Salzburg fordern strukturelle Reformen in den Gemeinden
Landessprecher Sepp Schellhorn: „Unsere Gemeinden brauchen Weitblick statt Kirchturmdenken. Ziel muss es sein, gemeindeübergreifende Kooperationen weiter voranzutreiben.“

Die Gemeindefinanzen verheißen nichts Gutes
Angesichts der alarmierenden Studie des Zentrums für Verwaltungsforschung (KDZ), wonach die österreichischen Gemeinden durchschnittlich rund 6,4 Prozent mehr ausgeben, als sie einnehmen und des finanziellen Hilferufs von Gemeindeverbandspräsident Manfred Sampl ist für NEOS Salzburg, allen voran Landessprecher Sepp Schellhorn, klar, dass es jetzt Mut zu Reformen in den Gemeinden braucht. „Wenn Bereiche wie Kinderbetreuung, Seniorenbetreuung oder Straßensanierungen in Zukunft nicht mehr finanziert werden können, verheißt das nichts Gutes“, so Schellhorn.
Das Bündeln von Ressourcen auf Gemeindeebene wird in den nächsten Jahren notwendig sein, um die wirtschaftliche Gesamtsituation und damit die Lebensqualität in den Gemeinden nachhaltig zu verbessernSepp Schellhorn
NEOS-Landessprecher
Reformen sind notwendig
Für Schellhorn brauche es daher eine Neuaufstellung der Finanzierung sowie gemeindeübergreifende Kooperationen, um Bürgerinnen und Bürger langfristig entlasten zu können. Schellhorn führt aus: „Die finanzielle Handlungsfähigkeit der Gemeinden muss gesichert sein. Es braucht daher eine klare Offenlegung von Einsparungspotenzialen und Doppelgleisigkeiten bei Förderungen sowie einen ausgabenorientierten Finanzausgleich, damit konkrete Aufgaben in den Gemeinden besser finanziert werden können. Das ist nicht nur transparent, sondern erhöht auch den finanziellen Spielraum. Zudem muss weiter als bis zur eigenen Ortstafel gedacht werden. Durch die Schaffung gemeinsamer Verwaltungsapparate, sowie mit einem einheitlichen IT-System – in Zusammenarbeit mit dem Bund- sparen wir Kosten und vereinfachen zudem die Arbeit in den Gemeinden.“
Weitere interessante Artikel

Der Chancenbonus hilft vor allem Schulen in der Stadt Salzburg

-1200x675.jpg)