Unfallserie in Salzburg: Handlungsbedarf!
NEOS Salzburg fordern Konzepte zur Schaffung von Wohnraum in Salzburg
Landessprecher Sepp Schellhorn: „Es braucht endlich strukturelle Reformen, um das Wohnungsproblem im Land Salzburg zu lösen.“

Es braucht Reformen am Wohnungsmarkt
Laut den aktuellen Prognosen für den Salzburger Wohnungsmarkt kommt es in den kommenden zwei Jahren zu einem Rückgang von Neubauwohnungen im Land Salzburg. Zudem zeigt sich, dass vor allem im Innergebirg, im Lungau und im Tennengau der Zuwachs an neuen Wohneinheiten in den letzten zwei Jahren wesentlich geringer war als in der Stadt Salzburg.
Angesichts dieser alarmierenden Entwicklung fordert Landessprecher Schellhorn strukturelle Reformen, vor allem mehr Sanierungen, Verdichtung und Entbürokratisierung bei Bauvorschriften, um Wohnraum schaffen zu können.
Im Land Salzburg übersteigt die Nachfrage nach Wohnraum das Angebot deutlich. Die schwarz-blaue Landesregierung muss es sich endlich in allen Gauen zur Aufgabe machen, mehr Wohnraum zu schaffenSepp Schellhorn
NEOS-Landessprecher
Die Leerstandsabgabe führt zu nichts
Schellhorn führt weiter aus: „Der in Deutschland geplante ‚Gebäudetyp E‘ setzt auf mehr Flexibilität und weniger Normen. Durch Vereinfachung von Bauvorschriften und mehr Freiheit beim Planen und Ausführen schaffen wir es, dass in Salzburg günstiger gebaut werden kann.“
Neben dem notwendigen Neubau brauche es, so Schellhorn, auch eine Mobilisierung des Bestandes, um leistbares Wohnen zu ermöglichen. „Trotz der eingeführten Leerstandsabgabe ist das Wohnungsproblem in Salzburg weiterhin ungelöst. Anstatt die Salzburgerinnen und Salzburger weiter zu belasten, braucht es finanzielle Anreize für Sanierungen – auch im Altbau – sowie übersichtlichere und treffsicherere Förderungen. Damit kann bestehender Wohnraum aktiviert und das Angebot am Markt ausgeweitet werden.“
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