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Sinnloslinie 17 fährt los

Pendler bleiben auf der Strecke

Ab heute gilt die Zusammenlegung der Linien 17 und 18 in der Stadt Salzburg. Das ist ein Paradebeispiel dafür, wie sich die Stadt hinter ihren Fehlern versteckt. Anstatt die offensichtlich gescheiterte Linie 18 einzustellen und dadurch Kosten zu sparen, wird das Versagen kaschiert, indem man die Linie 18 einfach in eine andere Linie eingliedert und diesen Schritt als neuen Erfolg zu verkaufen versucht. „Es wird weder ein passendes Pendlerangebot geschaffen, noch besteht die Notwendigkeit für diese Linie“, äußert sich NEOS‑Gemeinderat Lukas Rupsch.

„Die nun geplante Linienführung ist eine künstliche Verstärkung des bereits bestehenden O-Bus-Netzes im Einzugsgebiet der Linien 7, 8 und 11 und Teilen der Linie 1. Man wird damit keine neuen Fahrgäste gewinnen, sondern nur Menschen umverteilen, die ohnehin schon mit anderen Linien unterwegs sind. Für ein jährliches Budget von rund 1,5 Mio. Euro ist das vollkommen unzureichend," betont Rupsch.

„Anstatt Fehler einzugestehen und ein durchdachtes, nachfrageorientiertes Angebot zu entwickeln, wird das bestehende Problem lediglich umetikettiert. So entsteht kein Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger," kritisiert der Gemeinderat. 

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