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NEOS Salzburg: Sonntagsöffnung für Nahversorger statt Verbote

Schellhorn: „Wer öffnen will, soll es auch dürfen. Es braucht mehr Freiheit für jene, die unsere Nahversorgung sichern.“

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Nach dem Nein von Wirtschaftskammer und Gewerkschaft zur Sonntagsöffnung im Lebensmittelhandel findet NEOS-Landessprecher Sepp Schellhorn klare Worte: „Hier geht es nicht um Zwang, sondern um Freiheit. Niemand muss am Sonntag arbeiten. Aber wer öffnen möchte, soll es auch dürfen.“

Wirtschaftskammerpräsident Peter Buchmüller hatte im ORF Radio Salzburg unter anderem den Mangel an guten Mitarbeiter:innen ins Treffen geführt. Das gehe am Kern der Sache vorbei, so Schellhorn. Es gehe um Selbstbedienungsläden, Hybridmärkte und eigentümergeführte Geschäfte, in denen die Inhaberinnen und Inhaber oder ihre Familien selbst im Geschäft stehen. „Wer ohne Personal arbeitet, braucht für den Sonntag auch keines. Das Argument läuft ins Leere.“

Eine überwiegende Mehrheit der Menschen in Österreich wünsche sich, dass Selbstbedienungsläden auch abends sowie an Sonn- und Feiertagen geöffnet haben dürfen. „Gerade im ländlichen Raum, wo es vielerorts keinen klassischen Nahversorger mehr gibt, können Selbstbedienungsläden und Hybridmärkte diese wichtige Versorgungslücke schließen“, so Schellhorn. 

An die Wirtschaftskammer richtet Schellhorn einen klaren Appell: „Wer die Interessen der kleinen Betriebe vertreten will, darf ihnen die Entscheidung nicht abnehmen, sondern muss sie ihnen zutrauen. Wir brauchen Freiheit statt Bevormundung.“

Gerade im ländlichen Raum, wo es vielerorts keinen klassischen Nahversorger mehr gibt, können Selbstbedienungsläden und Hybridmärkte diese wichtige Versorgungslücke schließen.
Sepp Schellhorn

NEOS-Landessprecher Salzburg

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