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Kein Public Viewing in Salzburg: Eine verpasste Gelegenheit

Während die Fußball-Europameisterschaft in ganz Europa Fans vor Großleinwänden versammelt, steht Salzburg als einzige Landeshauptstadt ohne Public Viewing da. NEOS in der Stadt Salzburg hat dazu eine klare Position.

Fußball-EM ohne Public Viewing in Salzburg

Mit dem Start der Fußball-Europameisterschaft in Deutschland wird in fast jeder europäischen Großstadt das kollektive Fußballerlebnis durch Public Viewings gefeiert. Doch Salzburg bleibt außen vor. Die Entscheidung, kein Public Viewing zu organisieren, enttäuscht viele Bürgerinnen und Bürger und lässt die Stadt hinter anderen zurückstehen. Dies ist nicht nur für die Fußballfans eine Enttäuschung, sondern ist auch eine verpasste Chance für die Altstadt.

Die Hürden der Bürokratie und finanzielle Belastungen

Wie bekannt wurde, gab es ernsthafte Überlegungen, in Salzburg ein Public Viewing zu organisieren. Jedoch scheiterten diese Pläne an bürokratischen Hürden und der späten Ausschreibungsnotwendigkeit, wie aus einer Sitzung des Stadtratskollegiums hervorgeht. 

Die benötigten Lizenzen und die hohen Kosten für die Veranstaltungsinfrastruktur erwiesen sich als unüberwindbare Hindernisse. Dies verdeutlicht ein strukturelles Problem in der städtischen Politik und Planung, das innovative und gemeinschaftsfördernde Projekte oft im Keim erstickt.

Lukas Rupsch, designierter Gemeinderat der Stadt Salzburg: "Bürokratie darf keine Ausrede sein. Vor allem, wenn es 8 von 9 Landeshauptstädten schaffen und nur Salzburg nicht. Der öffentliche Raum muss für alle Salzburgerinnen und Salzburger sein, hier braucht es Mut & frischen Wind."

NEOS fordert eine lebendige Altstadt für alle

Wir bei NEOS sind der Meinung, dass Salzburg mehr als nur eine Bühne für Touristen sein sollte. Die Stadt sollte auch für ihre Bürgerinnen und Bürger attraktiv und lebendig sein.

 

Das Fehlen eines zentralen Public Viewing Ereignisses ist symptomatisch für die größeren Herausforderungen, denen sich die Stadt gegenübersieht: Es fehlt an modernen Kulturveranstaltungen und einer umfassenden Strategie zur Belebung der Innenstadt und zur Bekämpfung des Leerstands. 

Dieser Vorfall sollte ein Weckruf sein, um die Stadtentwicklungspolitik zu überdenken und Maßnahmen zu ergreifen, die Salzburg nicht nur als historisches Relikt, sondern als lebendigen, zeitgemäßen Lebensraum fördern.

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