Zum Inhalt springen

Keine Reisebusse in der Innenstadt!

NEOS fordern Umsetzung der Messe-Lösung.

Auch in diesem Sommer ist jeder Reisebus direkt in die Salzburger Innenstadt gefahren, sei es zur Haltestelle in der Paris-Lodron-Straße oder zum Terminal Unipark Nonntal. Dabei hat die Stadtregierung selbst angekündigt, die Reisebusse aus der Innenstadt zu holen und das Messezentrum als Anlaufstelle zu nutzen. Passiert ist bislang gar nichts.

„Die Stadt hat angekündigt, das Problem anzugehen: Reisebusse sollen nicht mehr in die Innenstadt fahren, sondern das Messezentrum soll als Anlaufstelle dienen. Stattdessen haben wir wieder einen Sommer erlebt, in dem Massen an Bustouristen für günstige 70 Euro pro Bus direkt in die Stadt gebracht wurden“, kritisiert NEOS-Gemeinderat Lukas Rupsch.

Die Zahlen zeigen die Dimension des Problems: Für heuer werden rund 25.000 Reisebusse erwartet. Jeder Bus fährt zweimal in die Stadt hinein und zweimal wieder hinaus. Das ergibt rund 100.000 Busfahrten durch die Innenstadt, im Schnitt etwa 274 pro Tag. „Das ist eine unnötige Belastung für den Verkehr, für die Luft und vor allem für die Anrainerinnen und Anrainer im Nonntal und im Andräviertel. Mit einer Verlagerung zur Messe ließe sich das konsequent vermeiden“, so Rupsch.

Für NEOS bleibt die zentrale Frage offen: Wann werden die Bushaltestellen in der Innenstadt endlich aufgelassen? „Das Bekenntnis der Stadt gibt es bereits seit Langem, die Umsetzung liegt aber weiterhin in den Sternen. Das zeigt einmal mehr, dass sich diese Stadtregierung nicht ernsthaft um den Verkehr in Salzburg und um das Wohl der Salzburgerinnen und Salzburger kümmert.“

Weitere interessante Artikel

 GRM4999-3000x1688
23.09.2026Salzburg Land

NEOS Salzburg: Mit der Bestellung der neuen Intendanz ist die Unruhe noch nicht beseitigt

Mehr dazu
flyer pics - simon-6-1365x769
23.09.2026

Insel Haus der Jugend braucht Zukunft

Mehr dazu
170925 Ministerrat Sepp Schellhorn 2-4472x2516
15.09.2026Salzburg Land

NEOS Salzburg: Unterstützung für Kinder darf nicht an Landesgrenzen scheitern

Mehr dazu

Melde dich für unseren Newsletter an!