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Zusammenlegung von Gestaltungsbeirat und Sachverständigenkommission überfällig

Rößlhuber: „Der Luxus von zwei Sachverständigengremien ist unverständlich.“

GR Lukas Rößlhuber
GR Lukas Rößlhuber

„Für uns NEOS ist es völlig unverständlich, warum sich die Stadt im Architekturbereich nach wie vor den Luxus von zwei hochpreisigen Sachverständigengremien leistet, nämlich sowohl den Gestaltungsbeirat als auch die Sachverständigenkommission (SVK)“, sagt NEOS Planungssprecher Lukas Rößlhuber mit Blick auf den morgigen Planungsausschuss und fügt an: „Dabei möchte ich jedoch festhalten, dass fachlich und sachlich nichts gegen die beiden neuen Mitglieder des Gestaltungsbeirats spricht: Sie sind ausgewiesene Experten und verfügen über eine langjährige berufliche Erfahrung.“

Die weitere Zukunft der beiden Gremien beschreibt Rößlhuber wie folgt: „Positiv für uns ist, dass der Gestaltungsbeirat derzeit aus nur vier Mitgliedern besteht. Das war schon einmal anders. Am Ende des Weges muss aber die Zusammenlegung von Gestaltungsbeirat und SVK stehen, damit Bürokratie und Verwaltung endlich nachhaltig und langfristig abgebaut werden können. Diese Doppelgleisigkeit stammt immerhin noch aus dem längst überholten Proporzsystem, mit dem sich ‚rot‘ und ‚schwarz‘ Salzburg und die Republik aufgeteilt haben.“

Dem stimmt NEOS Klubobmann Dr. Christoph Starzer voll inhaltlich zu, wenn er sagt: „Auf meinen Antrag im Juli 2014 hin wurden die Mitglieder des Gestaltungsbeirats bereits aus den Wettbewerbsjurys gezogen. Die Forderung der Zusammenlegung des Gestaltungsbeirats und der Sachverständigenkommission ist nun der nächste logische Schritt.“