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Weltnichtrauchertag: Salzburg nimmt beim Nichtraucherschutz eine Vorbildfunktion ein!

GR Sebastian Huber
GR Sebastian Huber

 

Huber: „Österreichweit müssen Aufklärung und Therapieangebote ausgebaut werden.“

Anlässlich des morgigen Weltnichtrauchertages, dem 31. Mai, stellt NEOS Gesundheitssprecher, Arzt und niedergelassener Internist, Gemeinderat Dr. Sebastian Huber erfreut fest, dass Salzburg beim Nichtraucherschutz eine Vorreiterrolle einnimmt: „Das Salzburger Magistrat hat mit seiner Kampagne ‚Rauchfrei‘ schon einen ersten sehr guten Schritt gesetzt. Gemeinsam mit Palfinger, der FH und Spar hat die Stadt eine innovative Gesundheitsvorsorge mit absolutem Vorbildcharakter initiiert. Ich hoffe, dass viele Unternehmen dieses tolle Projekt übernehmen“, sagt Huber und fügt an: „Auch die Salzburger Gebietskrankenkasse unterstützt tatkräftig den Nichtraucherschutz. Sie organisiert in Kooperation mit dem AVOS Workshops. Zusätzlich organisiert die SVA „Nichtraucher-Camps. Dieses vielfältige Angebot ist absolut zu begrüßen.“

Die aktuellen Zahlen zum Rauchverhalten sind für Huber jedoch alarmierend
: „40 Prozent der 15- bis 29-jährigen rauchen regelmäßig. Der Raucheranteil bei den 11- bis 15-jährigen ist mit rund 20 % bei den Mädchen und mit rund 17 % bei den Burschen viel zu hoch“, weiß Huber und fügt an: „Der Raucheranteil liegt in Österreich bei rund 38 Prozent. Gleichzeitig wird aber nur ein Bruchteil der öffentlichen Gesundheitsausgaben für Raucherprävention und Therapieangebote verwendet. Hier muss das Verhältnis schleunigst umgedreht werden.“

 

Wir brauchen in Österreich mehr Aufklärung und umfassende Therapieangebote bzw. Unterstützung für jene, die aufhören wollen. Hier ist die Bundesregierung und die Gesundheitsministerin gefordert endlich einen Teil der Erträge aus der Tabaksteuer – immerhin jährlich rund 1,5 Milliarden Euro – zweckgebunden  in Prävention und Therapie fließen zu lassen“, sagt Huber und fügt abschließend an: „Laut Zielvorgabe der Weltgesundheitsorganisation sollen im Jahr 2040 weltweit nur noch fünf Prozent der Bevölkerung zum Glimmstängel greifen. Wir haben in Österreich hier noch einen sehr langen Weg vor uns. Die Bundesregierung ist aufgefordert Sozialversicherungsträger und Ärzte mit  flankierenden politischen Maßnahmen und einem klaren Bekenntnis zum Nichtraucherschutz zu unterstützen.“