Direkt zum Inhalt

* Pflichtfelder

Tu was! Spenden NEOS braucht dich Mitglied werden
« Zurück zur Übersicht

Weltgesundheitstag: Die Gesundheit ist unser höchstes Gut.

Sebastian-Huber

 

Huber: „In der Gesundheitspolitik ist es fünf nach zwölf.

Der heutige 7. April, der internationale Weltgesundheitstag, steht im Zeichen unser aller Gesundheit. Als Arzt und niedergelassener Internist setzt sich NEOS Gesundheitssprecher, Gemeinderat Dr. Sebastian Huber politisch wie dienstlich für die gesundheitliche Verbesserung der Salzburgerinnen und Salzburger ein: „Die Gesundheit ist unser höchstes Gut. Als Arzt sehe ich, dass im Land Salzburg die Gesundheitspolitik bei Weitem nicht jenen hohen Stellenwert einnimmt, den sie verdient hätte. Für die Gesundheitspolitik ist es dort bereits fünf nach zwölf“, stellt Huber eingangs fest und fügt an: „Begrenzte Ausbildungsplätze für Jungärzte und bevorstehende Pensionierungen erschweren aktuell die Arbeit der Ärztinnen und Ärzte. Dazu kommt ein Landesrat für ‚Gesundheit‘, dem es nur um die Sanierung des Budgets geht. Die Interessen der Patientinnen und Patienten werden weggewischt.“

Die Stadt Salzburg bietet mit ihrer einzigen medizinischen Einrichtung – der städtischen TBC-Fürsorgestelle einen Mehrwert für die Salzburgerinnen und Salzburger an: „Die Patientinnen und Patienten schätzen die kurze Wartezeit und den wertschätzenden Umgang der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TBC-Fürsorgestelle. Das letzten Oktober neu angeschaffte Röntgengerät ermöglicht einen reibungslosen Ablauf der Untersuchungen“, so Huber.

Ohne ausreichend Ausbildungsstellen für Allgemeinmediziner wird es in Salzburg zu einem Engpass kommen. Wie bereits mehrfach von mir gefordert, benötigt Salzburg jährlich mindestens 32 Ausbildungsstellen für Allgemeinmediziner. Somit könnten in den kommenden 10 Jahren 320 Ärzte für Allgemeinmedizin ausgebildet und der drohende Ärztemangel in Stadt und Land abgewendet werden“, sagt Huber und fügt an: „In der Pensions-Diskussion dürfen auf keinen Fall die Wahlärzte ausgeklammert werden, die einen nicht unwesentlichen Beitrag in der medizinischen Versorgung der Salzburgerinnen und Salzburger leisten. Von ihnen werden in den kommenden Jahren ebenfalls rund ein Drittel der Kolleginnen und Kollegen in Pension gehen.“

Für NEOS steht fest, dass Salzburg und Österreich dringend eine Strukturreform im Gesundheitsbereich benötigt: „Die Politik muss es endlich schaffen, budgetäre Mittel rasch und effizient dorthin zu lenken, wo sie dringend benötigt werden – bei den Patientinnen und Patienten. Die steigenden Patientenzahlen und die überlaufenen, teuren Krankenanstalten sind das beste Zeugnis dafür, dass dringend Denkverbote fallen müssen. Das österreichische Gesundheitssystem braucht innovative und neue Konzepte“, stellt Huber abschließend fest.