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Welt-TBC-Tag: TBC-Fürsorgestelle im Gesundheitsamt leistet wertvolle Arbeit

Huber: „Rund 1.000 Patienten wurden in den Jahren 2011 bis 2014 betreut.“

GR Sebastian Huber

GR Sebastian Huber

Der morgige 24. März, der internationale Welt-Tuberkulose-Tag, rückt mit TBC eine gesellschaftlich tabuisierte Krankheit ins öffentliche Bewusstsein. In der Stadt Salzburg betreut die TBC-Fürsorgestelle im städtischen Gesundheitsamt Tuberkulose-Patientinnen und -Patienten: „Die TBC-Fürsorgestelle im Gesundheitsamt ist die einzige städtische Einrichtung, die einen niederschwelligen medizinischen Zugang anbietet. Die Patientinnen und Patienten schätzen die kurze Wartezeit und den wertschätzenden Umgang der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihnen. Für mich steht fest: Die TBC-Fürsorge im Gesundheitsamt darf unter keinen Umständen in den kommenden Jahren aufgelassen werden“, sagt Huber und fügt an: „Rund 1.000 Patientinnen und Patienten wurden den Jahren 2011 bis 2014 durch die TBC-Fürsorgestelle im städtischen Gesundheitsamt betreut.“

Um Patientinnen und Patienten auf TBC untersuchen zu können benötigt man ein Lungenröntgengerät. Das Röntgengerät des Gesundheitsamtes ist mittlerweile schon etwas in die Jahre gekommen: „Das aktuelle Gerät ist rund 10 Jahre alt und bestimmte Ersatzteile sind nicht mehr verfügbar, ebenfalls ist die ‚Funktionsdauer‘ des Gerätes bald erreicht. Bei jedem Defekt ist das Röntgengerät oft tagelang nicht einsatzfähig. Allein in den Jahren 2013 und 2014 wurden rund € 22.000 an Reparaturkosten für das Röntgengerät ausgegeben“, weiß Huber und fügt an: „Es ist für mich unverständlich, warum noch immer kein neues Röntgengerät angekauft wurde. Ich fordere Bürgermeister Dr. Schaden auf, im nächsten Budget rund € 100.000 für ein neues Lungenröntgengerät zu reservieren.“

Als Arzt und niedergelassener Internist ist für NEOS Gemeinderat Dr. Sebastian Huber Bewusstseinsbildung und Aufklärung ist ein zentrales Anliegen im Kampf gegen Tuberkulose: „Noch immer werden leider Tuberkulose-Patientinnen und -Patienten stigmatisiert. Bedauerlicherweise werden die Bürgerinnen und Bürger zu wenig über Tuberkulose und seine Folgen aufgeklärt. Als Arzt fordere ich die Bundesregierung auf, Tuberkulose nicht länger stiefmütterlich zu behandeln, sondern die Österreicherinnen und Österreicher über die Folgen dieser heimtückischen Krankheit aufzuklären“, sagt Huber abschließend.