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Welt-Hypertonie-Tag: Stadt muss Aufklärungs- und Präventionsprojekte etablieren.

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Huber: „Bluthochdruckrisiko besonders hoch für sozial Schwächere.

Anlässlich des morgigen Welt-Hypertonie-Tages, dem 17. Mai 2018, fordert NEOS Klubobmann und niedergelassener Internist Dr. Sebastian Huber die Etablierung von Aufklärungs- und Präventionsprojekten durch die Stadt: „Die zuständigen Regierungsmitglieder Bürgermeister Dipl.-Ing. Harald Preuner und „Sozial“-Vizebürgermeisterin Mag. Anja Hagenauer haben die Pflicht, sich der Volkskrankheit ‚Bluthochdruck‘ mittels Aufklärungs- und Präventionsprojekten anzunehmen. Aktuelle Studien zeigen auf, dass ‚Bluthochdruck‘ immer mehr zur ‚Volkskrankheit‘ wird. Alle Bewohner der Stadt können an Bluthochdruck erkranken. Das Risiko an Bluthochdruck zu erkranken kann vor allem von Variablen wie Bildung, Einkommen, Erwerbstätigkeit, berufliche Position sowie Migrationshintergrund erhöht werden. Deshalb besteht für sozial Schwächere ein höheres Risiko an Bluthochdruck zu erkranken“, stellt Huber eingangs fest.

Gemeinsam mit den Sozialversicherungen könnte die Stadt hier eine Aufklärungs- und Präventionskampagne entwickeln. Ein paar Tausend Euro hierfür wird die Stadt – angesichts von Rechtskosten in Millionenhöhe – entbehren können. Preuner und Hagenauer sollen sich nicht hinter Zuständigkeiten verstecken“, fordert Huber.

Blutdruckwerte über 140/90 mmHg sind viel zu hoch und erhöhen das Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Todesfälle. Bluthochdruck ist pro Jahr für 7,6 Millionen vorzeitige Todesfälle verantwortlich und eine der Hauptursachen für Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzinsuffizienz (Herzschwäche) und Nierenkrankheiten. Weltweit leiden mehr als eine Milliarde Menschen unter Bluthochdruck“, weiß Huber und fügt an: „Die Patienten müssen sich bewusst sein, dass schon ein geringer Blutdruck-Anstieg das Risiko verdoppelt, innerhalb von zehn Jahren an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben.“

Problematisch ist, dass ein Großteil der Patienten erst zum Arzt geht, wenn die Erkrankung schon fortgeschritten ist. Patienten, die ihre Werte regelmäßig ärztlich kontrollieren lassen und ihre Medikamente konsequent einnehmen, haben gute Chancen, dass sich ihre Blutdruckwerte auf normales Niveau absenken und damit ein geringeres Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu entwickeln“, stellt Huber abschließend fest.