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Vorschlag zum neuen Raumordnungsgesetz ist überfällig

Huber: „Über 8.500 Wohnungssuchende in der Stadt Salzburg sind zu viel“.

GR Sebastian Huber
GR Sebastian Huber

Grundsätzlich positiv sieht NEOS Sozial- und Wohnungssprecher Dr. Sebastian Huber die kolportierte grüne Initiative zur Änderung des Raumordnungsgesetzes: „In der Stadt Salzburg wird Baugrund für Wohnungen immer knapper. Leidtragende der akuten Wohnungsnot und der gescheiterten Wohnungs- und Planungspolitik der letzten Jahrzehnte sind besonders junge Familien. Sie können sich oft die horrenden Mieten in der Stadt nicht mehr leisten, ziehen in die Umlandgemeinden und werden zum ‚einpendeln‘ gezwungen“, sagt Dr. Huber und fügt an: „Bereits im Gemeinderatswahlkampf forderten NEOS eine Änderung des Raumordnungsgesetzes. Ungenützte Flächen, wie beispielsweise Bahngleise oder überdimensionierte Parkplätze müssen mittels Flächenwidmung in Bauland und somit dringend benötigten Wohnraum umgewidmet werden. Für uns NEOS ist dieser ‚grüne‘ Vorschlag längst überfällig“, so Huber.

Wie akut die aktuelle Wohnungsnot in der Stadt Salzburg ist, zeigt die erschreckend hohe Anzahl an Wohnungssuchenden, die beim städtischen Wohnungsamt gemeldet sind: „Kurz vor Weihnachten gibt es rund 4.410 Anträge beim Wohnungsamt. Das sind über 8.500 Wohnungssuchende, die dringend Wohnraum in der Stadt Salzburg benötigen“, weiß Dr. Huber und fügt an: „Diese Anzahl an Personen ist zu hoch und für NEOS nicht akzeptabel“, so Huber.

Neben Änderungen in der Raumordnung müssen aber auch die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker der Stadt ihren Beitrag gegen die Wohnungsnot leisten. “Gerade für einkommensschwache Salzburgerinnen und Salzburger hat die Stadt eine zu geringe Anzahl an städtischen Mietwohnungen zur Verfügung“, sagt Huber.

NEOS hoffen, dass die für Raumordnung ressortverantwortliche Landeshauptmann-Stellvertreterin Dr. Astrid Rössler auf, ihren Ankündigungen auch Taten folgen lässt: „Im Sinne tausender Wohnungssuchender in der Stadt Salzburg wünsche ich mir hier rasche Ergebnisse“, so Huber abschließend.