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Vielzahl an Anregungen der Anrainer zum Austria Stadion!

Huber/Rößlhuber: „Hohe Beteiligung der Bürger zeigt Gesprächsbedarf.“

Gemeinderäte Lukas Rößlhuber und Sebastian Huber
Gemeinderäte Lukas Rößlhuber und Sebastian Huber

Als vollen Erfolg sehen NEOS Sportsprecher Dr. Sebastian Huber und NEOS Planungssprecher Lukas Rößlhuber die „Red Mit“-Veranstaltung des NEOS Gemeinderatsklubs zum Ausbau des Austria Stadions in Maxglan: „Eine Vielzahl an Anregungen von Anrainerinnen und Anrainern des Austria ‚Stadions‘ sind in den letzten Tagen im NEOS Klub eingetroffen. Diese hohe Beteiligung zeigt uns, dass bei den Anrainern ein Gesprächsbedarf absolut vorhanden ist“, sagen Huber und Rößlhuber.

Als größtes Problem für die Anrainer stellte sich die enorme Lärmbelastung bei Spielen der Austria heraus: „Die Lärmbelastung für die unmittelbaren Anrainerinnen und Anrainer ist unzumutbar. Bei allen Messungen wurden die erlaubten Grenzwerte deutlich überschritten. Aber nicht nur die unmittelbaren Anrainer berichten über Lärmbelästigungen, selbst Anrainer der Kendlersiedlung berichten über Probleme“, sagt Rößlhuber.

Im Falle eines Aufstieges der Austria würde die Stadt eine neue und stärkere Flutlichtanlage am Fußballplatz in Maxglan bauen: „Die Austria und die Stadt sind hier gefordert, die Lichtbelastung und Lichtverschmutzung für die Anrainer so verträglich wie möglich zu machen. Überhaupt sollte die neue Flutlichtanlage nur dann eingeschaltet werden, wenn Spiele der Kampfmannschaft ausgetragen werden. Zum Ausleuchten von Trainingseinheiten unter der Woche sollte die Flutlichtanlage nicht verwendet werden“, stellt Huber klar.

Dem fügt GR Rößlhuber hinzu: „Für die unmittelbaren Anrainer ist auch die enorme Verkehrsbelastung bei Spielen der Austria eine große Belastung. Oft sind bereits eine Stunde vor dem Spiel die Karolinger- und Kendlerstraße derart überlastet, dass sich Staus bilden. Neben der enormen Verkehrsbelastung ist für viele Anrainer das ‚Wildparken‘ ein großes Problem. Die Parkplätze der Anrainerinnen und Anrainer, die unmittelbar neben dem Stadion wohnen, werden leider immer zugeparkt. Zwar postiert die Austria bei Spielen ‚Parkwächter‘, diese können aber das ‚Wildparken‘ nicht verhindern “, weiters sagt Rößlhuber: „Auch Anrainer aus der Berger-Sandhofer-Siedlung und rund um die Höglstraße sind teilweise von ‚Wildparkern‘ betroffen. Wenn die Austria jedes Spiel rund 1.600 Zuschauer im Stadion hat, muss ein wasserdichtes Parkplatzkonzept auf dem Tisch liegen“, so Rößlhuber.

Als besonders unangenehmes Problem wurde von vielen Anrainerinnen und Anrainern „wildes Urinieren“ genannt: „Die Austria muss viel mehr mobile Toiletten beim Stadion aufstellen. Es kann nicht sein, dass die Fans ihre Notdurft in den Gärten und an den Hauswänden der Anrainer verrichten. Hier müssen Verbesserungen getroffen werden“, stellt Huber klar.

Für NEOS steht fest, dass die Anregungen der Anrainerinnen und Anrainer ernst genommen werden müssen. Die Stadt ist aufgefordert, hier endlich in einen Dialog mit ihnen zu treten.

NEOS hält an unserer Position zum Stadion fest: „Ganz egal, welcher Verein an dieser Sportanlage tätig ist: Unsere Entscheidung wäre immer die gleiche. Wir sind der festen Überzeugung, dass ein Fußballstadion in einem Wohngebiet nichts zu suchen hat, ungeachtet der Heimmannschaft“, sagt Huber und fügt abschließend unisono mit Rößlhuber an: „Mit dem EM-Stadion in Wals-Siezenheim und dem Fußballstadion in Grödig befinden sich zwei bundesligataugliche Fußballstadien unmittelbar vor den Toren der Stadt. Es ist zu wenig, auf das Bundesligastatut zu verweisen, nach dem nur zwei Profimannschaften in einem Fußballstadion spielen dürfen, und zu sagen, dass Grödig die Austria nicht beherbergen will. Bürgermeister Schaden ist ja für sein Verhandlungsgeschick bekannt und sollte schleunigst bei der Bundesliga um eine Sondergenehmigung für die Austria zum Spielen im EM-Stadion Wals ansuchen oder mit der Gemeinde Grödig bzw. dem SV Grödig in Verhandlungen für die Nutzung ihres Stadions treten.“