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Stadt fördert Kauf von Fahrrad-Anhängern und Lastenrädern

Unterkofler: Bis 120 € bzw. 240 € Unterstützung wird gewährt – 5.000 € im Topf

Stadträtin Barbara Unterkofler
Stadträtin Barbara Unterkofler

Um die Sicherheit des Transports vor allem von Kindern mit dem Rad zu erhöhen, startet die Stadt Salzburg eine eigene Förderaktion für den Erwerb von Fahrradanhängern und Lastenrädern. „5.000 Euro stehen im heurigen Jahr für diese Aktion, für die sich auch die Bürgerliste im Rahmen der vergangenen Budgetverhandlungen sehr eingesetzt hat, zur Verfügung“, freut sich die für die Radwege in der Stadt Salzburg ressortzuständige Baustadträtin Barbara Unterkofler.

Laut ÖAMTC Systemvergleichstest liegen Kinderanhänger bei Komfort- und Sicherheitsbewertung eindeutig vor Fahrrad-Kindersitzen. Preislich steigt man mit dem Kindersitz jedoch eindeutig günstiger aus. Für einen Anhänger muss mindestens das Fünffache des Sitzes bezahlt werden, im Durchschnitt rund 500 Euro. Hat man allerdings zwei Kinder zu befördern, landet man zwangsläufig beim Anhänger. Außerdem bietet dieser noch ausreichend Stauraum hinter den Sitzen der Kinder, z.B. für Lebensmitteleinkäufe. Auch beim Komfort punktet der Anhänger. Fliegennetz, Sonnen und Regenschutz sowie eine bessere Federung sind ein großes Plus.

Unterkofler: „Der große Vorteil von Anhängern liegt im Bereich der Sicherheit. Anhänger werden von den Fahrzeuglenkern/innen besser wahrgenommen als Kindersitze. Autos halten in der Regel beim Überholen mehr (Respekt-)Abstand.“

Praktische Lastenräder im Kommen

In Holland hat vor allem der Kindertransport in ein- oder mehrspurigen Lastenrädern Tradition. Diese sind noch sicherer als Anhänger und haben den Vorteil, dass die Eltern den Nachwuchs im Blickfeld haben. Auch diese Lastenräder werden gefördert.

„Förderungswürdig sind neue Anhänger und Lastenräder, die von Personen im Jahr 2015 neu gekauft und genutzt werden, die ihren Hauptwohnsitz in der Stadt Salzburg haben. Der Fördersatz für Anhänger beträgt 20 % des Kaufpreises bis maximal 120 €, dasselbe gilt für Lastenräder jedoch bis maximal 240 €“. Das Ansuchen ist an den Radverkehrskoordinator der Stadt Salzburg zu richten“, so Stadträtin Unterkofler.