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Sozialausschuss: Neuregelung der Wohnungsvergabe

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Rößlhuber: „Deutliche Unterschiede mit dem neuen Modell, aber nicht mehr ersichtlich, wer warum länger warten muss“

Sozialausschuss: Die Neuregelung der Wohnungsvergabe. Pluspunkte für pflegende Angehörige!

NEOS-Klubobmann Lukas Rößlhuber begrüsst eine Neuregelung, alle Fraktionen sind sich einig, dass nach 25 Jahren Nachjustierungen nötig sind. Rößlhuber bringt aber zur Ergänzung ein: Anhand von 25 anonymisierten Fallbeispielen haben sich im Test teilweise recht deutliche Unterschiede zwischen dem altem und dem neuen Punktemodell ergeben. Wodurch, ist für den verantwortlichen Gemeinderat aber nicht klar nachvollziehbar. „Wir im Gemeinderat können beim Beschluss nicht sehen, warum der eine dann gleich eine Wohnung bekommt, während der andere auf der Warteliste nach unten rutscht. Bekommt eine Familie jetzt eine Wohnung weil sie viele Kinder hat und schon jahrelang wartet, oder überholt jemand für ein Ehrenamt in einer politischen Vorfeldorganisation. Über diese Gewichtung wollen wir noch reden.“

Die NEOS beantragen zudem: „Pluspunkte zur Wohnungsvergabe sollte es auch für die häusliche Pflege von Angehörigen geben, wenn diese mit Hauptwohnsitz in der Stadt Salzburg gemeldet sind. Der NEOS-Vorschlag wären 5 Zusatzpunkte“, so Klubobmann Lukas Rößlhuber. „Wer Angehörige pflegt, leistet einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag, der auch bei der Wohnungssuche berücksichtigt werden sollte.“ Ein weiterer Vorschlag: Die Wohnungswerber sollten mit der neuen Software online einsehen können, auf welchem Listenplatz sie stehen. „Das ist natürlich die am öftesten gestellte Frage, die Leute wollen ja Bescheid wissen, ob sie bald oder irgendwann mit einer Wohnung rechnen können. Hier könnte man den Aufwand für die Mitarbeiter des städtischen Wohnungsamtes stark reduzieren.“