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Smart City: Bauausschuss gibt grünes Licht für Kooperation mit SIR

Unterkofler: Stadt lukriert bisher ca. € 576.000 an Fördermittel – weitere € 800.000 winken

Stadträtin Barbara Unterkofler
Stadträtin Barbara Unterkofler

 

Grünes Licht hat heute, Dienstag, 12. Mai 2015, der Bauausschuss für eine verstärkte Kooperation der Stadt Salzburg mit dem Salzburger Institut für Raumordnung (SIR) im Rahmen des Masterplans „Smart City Salzburg 2025“ gegeben. Die bisherige äußerst positive Zusammenarbeit basierte auf einzelnen Kooperations- und Werkverträgen. „Gerade im Hinblick auf eine längerfristige Perspektive und eine nachhaltige Strategieentwicklung „Smart City Salzburg“ ist eine Neuregelung der Kooperation für uns sehr wichtig. Durch den Abschluss eines Vertrages soll es nun künftig eine dauerhafte Zusammenarbeit mit dem SIR geben“, erläutert die ressortzuständige Stadträtin Barbara Unterkofler.

Die Hauptaufgaben des SIR sind die Strategieentwicklung sowie die Weiterentwicklung und Umsetzung des „Smart-City-Masterplans 2025“. Für die Kooperation wird die Stadt pro Jahr 95.000 Euro (für das verbleibende Jahr 2015: 67.500 Euro) vorsehen. Unterkofler: „In den vergangenen zwei Jahren konnten durch die laufenden bzw. abgeschlossenen Smart-City-Projekte Fördermittel in der Höhe von rund 575.700 Euro für die Stadt lukriert werden. Mit den eingereichten bzw. geplanten Projekten könnten nach derzeitigem Stand weitere Förderungen in der Höhe von rund 800.000 Euro nach Salzburg geholt werden.“ Nach dem Beschluss im Bauausschuss müssen nun noch der Stadtsenat und der Gemeinderat dem Amtsbericht zustimmen.

Gehsteiginstandsetzung und Gehsteigneuerrichtung 2015

Einstimmig beschlossen wurde auch das Gehsteigprogramm 2015. Rund 850.000 Euro werden in den kommenden Monaten in Neuerrichtungen und Instandsetzungen investiert. Eine größere Neuerrichtung steht beispielsweise in der Uferstraße auf dem Programm. Hier wird ein 500 Meter langer, einseitiger Gehsteig errichtet. Neben der Neuerrichtung und der im gesamten Stadtgebiet Sanierung fließen die beschlossenen Mittel auch in den behinderten-gerechten Straßenbau, in die Sanierung von Unfallschwerpunkten sowie in zahlreiche ÖPNV-Maßnahmen (Haltestellenverbesserungen).