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Sinnvolle Einzelmaßnahmen können Gesamtverkehrskonzept nicht ersetzen.

Lukas-Roesslhuber

Rößlhuber: „NEOS Forderung nach ‚echtem‘ EUR 365 Ticket erfüllt.“
„Als NEOS Verkehrssprecher begrüße ich die gestern vorgestellten – größtenteils sehr sinnvollen – Einzelmaßnahmen zur Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs. Nur ein attraktiver und leistungsstarker öffentlicher Verkehr wird von den Bürgerinnen und Bürgern – aber auch von den vielen Touristen – angenommen, und entflechtet den Verkehr auf unseren Straßen“, stellt Gemeinderat Lukas Rößlhuber eingangs fest und fügt an: „Wir kommen als Stadt aber nicht darum herum, dass wir uns mit den Umlandgemeinden und dem Zentralraum an einen Tisch setzen und ein Gesamtverkehrskonzept erarbeiten müssen. Ohne die umliegenden Gemeinden und ohne dem Land kann die Stadt ihr Verkehrsproblem nicht bewerkstelligen. Die heutige Ankündigung, dass auch andere Gebietskörperschaften bei der Lösung der Verkehrsproblematik mit eingebunden werden sollen ist für mich der erste Schritt in eine hoffentlich staufreie Zukunft.“

Erfreut reagiert Rößlhuber auf das Versprechen, dass endlich wieder ein ‚echtes‘ EUR 365 Ticket zur Verfügung gestellt werden soll: „Wir NEOS haben uns hartnäckig für das ‚echte‘ EUR 365 Ticket eingesetzt und die letzten 2 Jahre den Druck auf die Politik erhöht. Ich freue mich, dass eine zentrale NEOS Forderung in Sachen Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs endlich umgesetzt wird und das EUR 365 Ticket zur Jahresmitte 2017 kommen wird. Die EUR 300.000, die die Stadt hierfür budgetiert, sind sehr gut angelegt. Begrüßenswert ist auch, dass die Einbindung der Umlandgemeinden in das City-Ticket angedacht wird“, so Rößlhuber, der anfügt: „Durch die neuen Busspuren werden die O-Busse an den Hauptverkehrsstraßen pünktlicher und schneller. Das zuständige Amt hat hier einen vernünftigen und realistischen Plan vorgelegt. Wir NEOS haben immer darauf hingewiesen, dass die Öffis‘ pünktlich, komfortabel, schnell und flexibel sein müssen. Nur so können wir hoffentlich viele Salzburgerinnen und Salzburger zum Umzusteigen auf den öffentlichen Verkehr motivieren.“

„Vordergründig ist für mich die Verbesserung der Taktung des öffentlichen Verkehrs in der Stadt Salzburg. Vor allem zu den Abendzeiten und an den Wochenenden ist die Taktung absolut ausbaufähig. Hier müssen Verbesserungen gesetzt werden, um den Bus attraktiv zu machen. Das Kapazitätsproblem spielt für mich eher eine untergeordnete Rolle“, stellt Rößlhuber fest und fügt an: „Ein weiterer Schritt zur Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs ist für mich jetzt die Ausdehnung der Tarifzone der Stadt auf die angrenzenden Nachbargemeinden. Pendlerinnen und Pendler aus Wals-Siezenheim, Hallwang oder Bergheim können mit einem günstigen Jahresticket auch zum Umstieg auf den Bus motiviert werden. Das Denken darf jetzt nicht an der Stadtgrenze enden. Verkehrsstadtrat Johann Padutsch hat hier unsere volle Unterstützung.“

„Seit ich mich erinnere hat Salzburg ein Verkehrsproblem. Im Sinn der staugeplagten Salzburgerinnen und Salzburger freue ich mich, dass jetzt endlich der Stein ins Rollen gekommen ist. Wir NEOS stehen hier als konstruktiver Umsetzungspartner bereit“, sagt Rößlhuber und fügt abschließend an: „So manch älterer Politiker hält Visionen für eine Krankheit, aber wir NEOS hatten immer die Vision, dass dieses Verkehrschaos in der Stadt lösbar ist. Der erste Schritt ist gesetzt, aber wir alle dürfen uns darauf nicht ausruhen. Wir NEOS werden genau darauf achten, ob die heutigen Ankündigungen auch von der Politik umgesetzt werden.“