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Schluss mit der Blockade von betrieblicher Kinderbetreuung!

NEOS Landessprecher Christian Dreyer fordert, dass Betriebe endlich auch Kinderbetreuung für Ihre Mitarbeiter anbieten können. Dazu muss das Salzburger Kinderbetreuungsgesetz geändert werden, denn bis heute wird betriebliche Kinderbetreuung nicht gefördert, es sei denn man richtet einen öffentlichen Krabbelstube od. Kindergarten mit allem damit verbundenen Aufwand ein!

Landessprecher Christian Dreyer kämpft für mehr Flexibilität bei der Schaffung von zusätzlichen Kinderbetreuungseinrichtungen. „Alle ausgebildeten Tagesmütter/-väter sollen wählen können, ob sie im eigenen Haushalt oder im Haushalt der Kindeseltern bzw. in einem Unternehmen od. Firma Kinder betreuen“.
Landessprecher Christian Dreyer kämpft für mehr Flexibilität bei der Schaffung von zusätzlichen Kinderbetreuungseinrichtungen. „Alle ausgebildeten Tagesmütter/-väter sollen wählen können, ob sie im eigenen Haushalt oder im Haushalt der Kindeseltern bzw. in einem Unternehmen od. Firma Kinder betreuen“.

Christian Dreyer: „Das ist ein Schildbürgerstreich – Betriebe erhalten die gleichen Auflagen wie reguläre Kindergärten, obwohl sie kleiner sind, und die Eltern sowieso im gleichen Gebäude arbeiten“. Um mehr und vor allem flexiblere Kinderbetreuungsplätze zu schaffen, sollten Betriebe gefördert und die Auflagen den Erfordernissen für Kleinstgruppen angepasst werden.

Kinderbetreuung und Berufsleben stehen oft im Widerspruch zur Lebensrealität vieler Eltern. Vor allem die Betreuung von Kleinkindern erfordert viel Aufmerksamkeit und Zeit. Andererseits sind Mütter/Väter darauf angewiesen möglichst schnell wieder im Berufsleben Fuß zu fassen. Die Vereinbarkeit von Beruf und optimaler Kinderbetreuung ist das erklärte Ziel bei der Schaffung von betriebsinternen bzw. betriebsnahen Kinderbetreuungsplätzen. Diese sollten wie reguläre Kindergärten mit Landeszuschüssen gefördert und möglichst unbürokratisch umgesetzt werden können. Tagesmütter/väter können dann nicht nur von zu Hause sondern auch in geeigneten Räumen im Unternehmen Kinder von MitarbeiterInnen betreuen. Viele Unternehmen seien bereit, soziales Engagement zu zeigen und einen Beitrag zur Entlastung der Familien und Förderung der Kleinsten zu leisten.

„Wenn Unternehmen geeignete und kindgerecht, ausgestattete Räumlichkeiten zur Verfügung stellen wollen, sollte es möglich sein, dass Betriebe ihren MitarbeiterInnen arbeitsplatznahe Kinderbetreuungsplätze anbieten können“, sagt NEOS Landessprecher Christian Dreyer, der selbst Vater von vier Kindern ist. Geleitet werden, können solche Einrichtungen von qualifizierten Tagesmüttern/-vätern. „Die Wirtschaft ist stark daran interessiert, dass sich Familie und Beruf vereinbaren lassen“, so Dreyer.

Tagesmütter/väter sollten auch in geeigneten und dafür eigens ausgerichteten Räumlichkeiten eines Betriebes, die Betreuung von Kindern übernehmen können. Es geht dabei nicht um eine pädagogische Einrichtung, sondern ausschließlich um eine flexible Betreuungseinrichtung.

Die Betreuung von Kindern durch Tageseltern für Betriebe bringt viele Vorteile mit sich:

• gerade wenn Kinder noch nicht regelmäßig einen Kindergarten besuchen oder Kindergarten und Arbeitsplatz weit voneinander entfernt liegen.
• Arbeitszeiten der Eltern und Betreuungszeiten der Kinder können optimal abgestimmt werden. Flexible Betreuungs- und Arbeitszeiten werden dadurch möglich.
• Zusätzliche Abhol- und Bringwege entfallen.