Salzburg braucht einen Strand

Salzburg braucht einen Strand

Wer durch Meran fla­niert sieht gleich, die Pas­ser­ter­ras­sen er­freu­en sich seit ihrer Fer­tig­stel­lung im Jahr 2012 größ­ter Be­liebt­heit. Nach nur vier Mo­na­ten Bau­zeit wur­den die Ter­ras­sen am Fluss er­öff­net.

Cornelia Thöni: „Die Me­ra­ner Pas­ser­ter­ras­sen sind gro­ßes Vor­bild für die Ver­wirk­li­chung eines Stadt­strand Pro­jek­tes in Salz­burg. In Salz­burg würde nur eine son­nen­na­he Seite im zen­trums­na­hen Be­reich in Fra­ge kom­men. Seit März gibt es in der Stadt Salz­burg eine Ar­beits­grup­pe zum Thema Stadt­strand. Ziel ist es mög­lichst rasch eine Chill-out Area, ähn­lich der Pas­ser­ter­ras­sen zu bauen, um allen Salz­bur­gern eine kos­ten­lo­se Nah­er­ho­lungs­zo­ne – ohne Kon­sum­zwang – in­mit­ten der Salz­bur­ger Stadt zu er­mög­li­chen.“

Stadtstrand aktuell:

Da die ursprüngliche Location entlang des Volksgartens  wegen des Hochwasserschutzes leider nicht möglich ist, mussten wir uns auf die Suche nach einem neuen Ort für die Umsetzung unserer Strandidee machen. Wir sind dabei mögliche Locations im Stadtbereich zu prüfen. 100.000,– Euro liegen im Stadtbudget dafür bereit und eine Arbeitsgruppe arbeitet intensiv an der Umsetzung dieser Idee.


Was haben Wien, Berlin, Dresden, Prag, bald auch Linz, 
aber Salzburg nicht?

Ursprüngliche Idee:

Wir möchten das bestimmende Stadtgewässer – die Salzach – nicht nur zugänglich machen, sondern einen zusätzlichen Naherholungsraum schaffen. Deshalb schlagen wir vor, ein Strand mitten in der Stadt. Zusätzliche Sunset Stufen erleichtern den Zugang zur Uferböschung. Das entspricht dem internationalen Trend Menschen ihre Gewässer wieder zugänglich und erlebbar zu machen.

Nutzungskonzept:

Der Strand soll eine „Relaxzone“ für Jung und Alt werden: Am Liegestuhl oder Strandtuch den Sonnenuntergang über der Stadt Salzburg genießen können – das ist das Ziel des Strandes. Ein mobiler Kiosk soll ein einfaches Angebot führen: Eis, Getränke in Mehrwegkunststoffflaschen (mit Pfand), einfache Snacks und Süßspeisen. Es herrscht kein Konsumzwang!! Der Strand soll keine Partymeile werden (!!!). Der Betreiber des Kiosks soll auch für die Bereitstellung der Liegestühle und Sonnenschirme zuständig sein. Dies könnte auch an dritte ausgelagert werden.

Umsetzung:

Die Idee soll in die Detailplanung und Umsetzung der Baumaßnahmen zur Hochwassermauer miteinbezogen werden. Wichtig ist es die Voraussetzungen für den Strand beim Bau zu berücksichtigen: ein Belichtungskonzept, Strom-, Wasser- und Abwasservorkehrungen (zumindest an einer Stelle – dort wo der Kiosk stehen könnte) – Eventuell Verbreiterung der „ebenen Liegefläche“ an der Böschung, Vorsehung von Sonnenschirmführungen in der Böschung. Aufstellung von Mülleimern, Erstellung einer Nutzungsordnung für Besucher etc.