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Regionalstadtbahn: Information von Lukas Rößlhuber

Liebe NEOS Freunde!

Gestern hat Verkehrslandesrat Hans Mayr die Machbarkeitsstudie zu den „Eu-Regio-Bahnen“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach etlichen Studien zum Thema hat man sich, nach rund 30 Jahren Diskussion zur Stadtbahn, auf eine Lösung geeinigt. Nun soll mit der Detailplanung begonnen werden.

GR Lukas Rößlhuber
GR Lukas Rößlhuber

Die geplante Stadtbahn soll vom bestehenden unterirdischen Lokalbahnhof am Hauptbahnhof durch einen neuen Tunnel weiter bis zur Rechten Altstadt führen. An die Oberfläche soll die Bahn zwischen Akademie- und Michael-Pacher-Straße kommen. Von dort soll sie oberirdisch entlang der Alpenstraße bis nach Anif und weiter nach Hallein führen.

Geplant werden soll nur ein „Ast“ von vielen möglichen, wie etwa nach Bayern oder Mondsee. Bei der Planung wird darauf Wert gelegt, dass die „Äste“ miteinander vernetzbar sind.

Wir NEOS begrüßen grundsätzlich die Einigung auf eine Lösung und einen Planungsstart zur Regionalstadtbahn und werden das Projekt nach unseren Möglichkeiten unterstützen. Salzburg braucht rasch eine Lösung des unerträglichen Verkehrsproblems der Stadt, die Regionalstadtbahn kann eine Möglichkeit dazu sein.

Es handelt sich hierbei um ein Projekt, welches noch Generationen nach uns beschäftigen wird. Zwar kann solch ein Langfristprojekt den Verkehr kurzfristig nicht vermindern, aber es liegt langfristig ein enormes Potential darin, eine attraktive Verbindung vom Umland in die Stadt zu errichten.

Zwei Punkte sind uns NEOS in der Diskussion aber wichtig:

1. Aus rechtlichen Gründen beteiligt sich der Bund finanziell nur am Bau einer Regionalbahn, nicht aber an der Erhaltung. Es ist bekannt, dass besonders aufgrund der geologischen Gegebenheiten in der Stadt mit erhöhten Betriebs- und Instandhaltungskosten des Tunnels gerechnet werden muss. Die Finanzierung obliegt hier der Stadt Salzburg. Von zweistelligen Millionenbeträgen ist die Rede. Dies muss unbedingt im Sinne der Nachhaltigkeit berücksichtigt werden.

2. Der mögliche finanzielle Aufwand für die Anschaffung neuer Garnituren wurde bei der gestrigen Präsentation nicht gesondert ausgewiesen. Für uns ist es wichtig, sowohl die Betriebskosten als auch mögliche Kosten für Neuanschaffungen zukünftig transparent zu kommunizieren.

Am Ende des Tages dürfen falsche oder fehlerhafte Berechnungen der Betriebskosten und der Garnituren das Projekt „Regionalstadtbahn“ nicht scheitern lassen.

Beste Grüße Lukas

  • Stefan Brandauer

    Endlich tut sich in Sachen RSB was, bin sehr gespannt, wie es weitergeht …