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Profisportabenteuer der Austria vor dem Aus – Stadt muss Tribüne und Flutlicht verkaufen

Huber: „Verkaufserlös muss in städtischen Breitensport investiert werden.

GR Sebastian Huber
GR Sebastian Huber

Nach der von der Austria selbst angekündigten Einleitung eines Sanierungsverfahrens ist das Profisportabenteuer der Austria vorläufig wohl gescheitert. Wann und ob die Austria einen neuerlichen Anlauf in Richtung Profifußball unternehmen kann, steht in den Sternen. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird der Fußballplatz in Maxglan in den kommenden Jahren aber nicht für den Profifußball genützt“, stellt NEOS Sportsprecher GR Dr. Sebastian Huber eingangs fest und fügt an: „Aus diesem Grund fordere ich den Bürgermeister auf, im Falle des Abstieges aus der‘ Sky-Go-Erste-Liga‘, einen Verkaufsprozess einzuleiten. Die von der Stadt errichtete neue Tribüne und das neue Flutlicht müssen veräußert werden und der Verkaufserlös soll in den städtischen Breitensport investiert werden. Da Tribüne und Flutlicht – laut Beschluss des Gemeinderates – mobil sein müssen und sich im Eigentum der Stadt befinden, kann einem Verkauf an eine andere Stadt oder einen andern Verein nichts im Wege stehen.“

Für NEOS steht fest, dass ein zukünftiger Regionalliga- oder möglicherweise auch Landesligaverein kein ‚Fußballstadion‘ benötigt, welches mit Millionensubventionen von der Stadt errichtet wurde: „Das ‚Stadion‘ in Maxglan ist jetzt eine klassische öffentlich subventionierte ‚Bauleiche‘. Von Anfang an wussten wir, dass jeder Euro, der für die Austria in den Fußballplatz in Maxglan investiert wird, an allen Ecken und Enden für den Breitensport in der Stadt fehlt. In der Stadt Salzburg gibt es auch viele andere Sportvereine, die täglich wertvolle Arbeit leisten und sich eine finanzielle Unterstützung verdient haben. Jetzt ist die Zeit gekommen, dass der Bürgermeister mit dem Abenteuer Profisport abschließt und sich endlich wieder mit dem Breitensport auseinandersetzt“, sagt Huber.

Bezugnehmend auf zukünftige städtische Subventionen für die Austria hält Huber abschließend fest, dass diese ausschließlich für die Nachwuchsarbeit der Austria zweckgewidmet werden müssen: „Die Nachwuchsarbeit der Austria ist vorbildhaft und wird von NEOS gerne unterstützt. Aber es muss sichergestellt werden, dass in Zukunft keine Fördermittel, die für Nachwuchsarbeit vorgesehen sind, zur Schuldentilgung oder für Gläubiger verwendet werden.“