Bitte geben Sie einen Suchbegriff ein.

Arbeitsbedingungen für Frauen in der Tourismusbranche neu definieren

Weitgasser: „Einen Beruf auszuüben darf bei der Familienplanung kein Hindernis darstellen. Hier benötigen wir klare Linien, insbesondere für Frauen in der Tourismusbranche.“

Obwohl die Buchungen für den heurigen Sommer gut laufen, fehlen überall in der Gastronomie die Arbeitskräfte. Warum? Ganz einfach: Weil dieser Beruf ein schlechtes Image hat, die Bezahlung schlecht ist und die unregelmäßigen Arbeitszeiten treiben die jungen Menschen immer weiter weg von diesem Beruf.

Ein Wandel muss her, Generation Z steht bereit

Zeitgemäß ist was anderes, daher muss man, um diese Branche zu retten, den Job des Kellners umgehend attraktiver gestalten. „Ich selbst komme aus dieser Branche und wir spüren den Druck. Es gibt einfach nicht genug Arbeitskräfte und die Hotelbesitzer:innen bangen und wissen nicht, was sie im Sommer erwartet“, befürchtet NEOS Tourismussprecherin Liesl Weitgasser. Das heißt, dass der Staat ein modernes und neues Konzept für die Tourismusbranche erstellen muss, damit es mehr an Attraktivität gewinnt. Nur so gewinnt man die junge Generation wieder für sich. „Besonders die Generation Z ist offen für neue Jobs. Dies gilt für junge Männer wie auch für Frauen. Jedoch liegen ihre Prioritäten ganz woanders als unsere. Eines ist sicher: Gehalt spielt für sie eine sehr große Rolle. Mit höheren Gehältern könnte man diese Generation für die Tourismusbranche gewinnen,“ so die Fraktionsvorsitzende. Neben dem Gehalt spielen gute Zusammenarbeit und flexible Arbeitszeiten eine essentielle Rolle.

Karriere mit Familie vereinbaren

Im 21. Jahrhundert müssen sich Frauen immer noch oftmals zwischen Familie und Beruf entscheiden. „Einen Beruf auszuüben darf bei der Familienplanung kein Hindernis darstellen. Hier benötigt es eine klare Linie für Familien, insbesondere für Frauen in der Tourismusbranche“, stellt Liesl Weitgasser klar. Deshalb ist Chancengleichheit für NEOS oberste Priorität. Damit sich eine Frau nicht für eine Lebensvariante entscheiden muss, benötigt es eine gute und vor allem leistbare Kinderbetreuung. „Daher sind wir hocherfreut, dass der Kindergartenbesuch ab dem 1. April für alle Kinder ab dem dritten Lebensjahr in Salzburg gratis sein wird. Dennoch fordern wir von den Gemeinden, dass besonders in den Tourismusgebieten das Kinderbetreuungsangebot auch zu den Randzeiten ausgebaut werden muss, um effektiv dem Arbeitskräftemangel entgegenzuwirken und Eltern die Vereinbarung von Arbeit und Familie besser zu ermöglichen”, fordert die Abgeordnete. 


Speziell in der Tourismusbranche spielt Flexibilität eine essentielle Rolle, besonders an den Wochenenddiensten. Hier benötigen die Frauen Kinderbetreuung wie eh und je, damit sie ihren Beruf ausüben können. "Eines ist nämlich sicher – keine Möglichkeit zu arbeiten ist immer existenzbedrohend und treibt Frauen in die Abhängigkeit und Armut," fügt Weitgasser abschließend noch hinzu.

 

 

Vielleicht interessieren dich auch diese Artikel

Download (1)-6720x3778
23.03.2023NEOS Team1 Minute

Bund gießt - Salzburg unterstützt gezielt

Auch bei den Wohnkosten gehört das Richtige gemacht!Landesrätin Andrea Klambauer und Salzburg sind hier Vorbild.

Bund gießt - Salzburg unterstützt gezielt
Liesl Weitgasser Copyright NEOS Salzburg-4337x2438
22.03.2023NEOS Team1 Minute

Aus Alt mach Neu – Recycling-Beton

Liesl Weitgasser: „Wir benötigen in Salzburg genau so ein Gesetz wie in der Schweiz, dass gewisse Mengen an Beton wieder verwerten werden müssen.“

Aus Alt mach Neu – Recycling-Beton

Melde dich für unseren Newsletter an!