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Planungsausschuss gegen Stärkung des Radverkehrs

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Starzer: „Persönliche Eitelkeiten werden vor Sachpolitik gestellt.“

Ein Radtunnel, wie von NEOS vorgeschlagen, durch den Mönchsberg hätte für die Salzburgerinnen und Salzburgern eine bessere Erreichbarkeit der Altstadt, insbesondere des Festspielbezirkes, bedeutet. Durch den Radtunnel wäre die Radachse ‚Almkanal‘, die bereits im Gemeinderat beschlossen wurde, perfekt an die geplante Radgarage im Toscaninihof angeschlossen worden. Neben diesen verkehrspolitisch sinnvollen Gründen ist die Ablehnung des Radtunnels auch aus finanzieller Sicht eine reine Steuergeldverschwendung, stellt NEOS Klubobmann Dr. Christoph Starzer im Anschluss an die Sitzung des Planungsausschusses fest und erklärt dies wie folgt:

Durch den Einspruch eines Grundstückseigentümers muss der jetzige Bautunnel für die Mönchsberggarage verlegt werden. Allein diese Verlegung kostet bereits rund € 500.000. Der Tunnelrückbau wird weitere Kosten verursachen. Hier wird im wahrsten Sinne des Wortes zuerst ein Loch gegraben, das anschließend mit Steuermillionen zugeschüttet werden muss“, sagt Starzer und fügt an: „Anstatt durch den Radtunnel eine Win-Win Situation für alle Beteiligten zu schaffen, drehen SPÖ, ÖVP, FPÖ und die Bürgerliste die Idee einfach ab. Ein typischer Schildbürgerstreich, mit dem man versucht NEOS zu schaden, am Ende aber wieder einmal die Salzburgerinnen und Salzburgern eine nachhaltige Zukunftsinvestition vorenthält.

Ebenfalls wäre der Radtunnel eine weitere Ausgleichsmaßnahme zur Minderung der Verkehrsbelastung im Sinne des REK gewesen: „Aber wie so oft zeigt sich, dass innovative Ideen von den Altparteien nicht gewünscht sind. Gerade die ‚grüne‘ Bürgerliste mit ihrem Oberlehrer Mag. Bernhard Carl fordert immer wieder ein Radkonzept. Legt man jetzt einen konkreten Vorschlag auf den Tisch, dann duckt sich die Bürgerliste weg – geht es hier ja um dumpfe Klientelpolitik“, sagt Starzer und fügt an: „Die SPÖ und ÖVP lehnen NEOS Ideen sowieso im Bausch und Bogen ab. Sie stellen hier ihre persönlichen Eitelkeiten ungeniert vor die Sachpolitik.“