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Paracelsus-Schule ist „best-practice Modell“ für Inklusion

NEOS zu Besuch in Salzburg bei der Paracelsusschule in St. Jakob am Thurn, im Bild v. li: Sebastian Huber Gemeinderat, Matthias Strolz Abgeordneter zum Nationalrat,  28.01.2016 Foto: Franz Neumayr/SB
NEOS zu Besuch in Salzburg bei der Paracelsusschule in St. Jakob am Thurn,
im Bild v. li: Sebastian Huber Gemeinderat, Matthias Strolz Abgeordneter zum Nationalrat,
28.01.2016
Foto: Franz Neumayr/SB
NEOS zu Besuch in Salzburg bei der Paracelsusschule in St. Jakob am Thurn, im Bild v. li: Matthias Strolz Abgeordneter zum Nationalrat, Sebastian Huber Gemeinderat, Zeljko Sabolic Schulleiter,  28.01.2016 Foto: Franz Neumayr/SB
NEOS zu Besuch in Salzburg bei der Paracelsusschule in St. Jakob am Thurn,
im Bild v. li: Matthias Strolz Abgeordneter zum Nationalrat, Sebastian Huber Gemeinderat, Zeljko Sabolic Schulleiter,
28.01.2016
Foto: Franz Neumayr/SB

 


Huber: „Land darf Paracelsus-Schule nicht vergessen.

Anlässlich des Startes der „Tour der Talente“ von NEOS Klubobmann Dr. Matthias Strolz besuchte NEOS Bildungssprecher GR Dr. Sebastian Huber gemeinsam mit Matthias Strolz die Paracelsus-Schule in St. Jakob am Thurn: „Die Paracelsus-Schule ist ein „best-practice Modell“ wie Inklusion erfolgreich funktioniert. Die engagierten Pädagoginnen und Pädagogen leisten Übermenschliches. Schritt für Schritt erarbeiten sie sich in ruhiger und verständnisvoller Atmosphäre das Vertrauen ihrer Schülerinnen und Schüler. Sie ermöglichen den Kindern und Jugendlichen ihre Individualität zu entfalten, um ihr Leben später weitgehend selbstbestimmt gestalten zu können“, sagt Huber und fügt an: „Derzeit besuchen 32 Kinder aus ganz Österreich, aus Bayern und Südtirol die Paracelsus-Schule. Unterrichtet werden in der Schule sogenannte ‚nicht schulfähige‘ Kinder und Jugendliche, die nirgendwo anders eine Chance auf einen erfolgreichen Schulabschluss hätten.“

Als nichtkonfessionelle Privatschulen kämpft die Paracelsus-Schule jedoch mit finanziellen Problemen: „Die jährlichen Kosten der Schule belaufen sich auf rund 1,4 Millionen Euro. Davon wird jedoch nur ein Teil durch die öffentliche Hand gedeckt. Der drohende hohe Abgang führt zu einer angespannten Situation. Wenn die öffentliche Hand die Paracelsus-Schule nicht stärker unterstützt sind Personal- und Schülerreduktionen der letzte Ausweg“, stellt Huber fest und fügt an: „Schulen in freier Trägerschaft kämpfen schon seit Jahrzehnten ums Überleben. Während der Bund die Kosten für die Lehrerinnen und Lehrer an konfessionellen Schulen vollständig übernimmt, müssen Schulen in freier Trägerschaft Jahr für Jahr um ihre Fördergelder bangen. Das ist absurd. Gerade Schulen in freier Trägerschaft sind ganz wichtige konstruktive Kräfte im Schulsystem.“

Für NEOS steht fest, dass Bund und Land nichtkonfessionelle Privatschulen – wie die Paracelsus-Schule in St. Jakob am Thurn – nicht vergessen dürfen: „Wenn der Bund seinen Verpflichtungen nicht nachkommt, dann muss das Land dafür Sorge tragen, dass der Schulstandort St. Jakob am Thurn langfristig gesichert bleibt“, stellt Huber fest und fügt abschließend an: „Anstatt Millionen in ein Tunnelprojekt in  Bergheim zu versenken, wäre es nachhaltiger, beispielsweise Teilkosten für das Lehrpersonal an nicht-konfessionellen Privatschulen zu übernehmen.“