Newsletter Salzburg 07|2016

SEPP SCHELLHORN NEUER LANDESSPRECHER

NEOS Salzburg Landessprecher NR-Abg. Sepp Schellhorn
NEOS Salzburg Landessprecher NR-Abg. Sepp Schellhorn

Am 25.6. fand die NEOS Landesmitgliederversammlung im Hotel Imlauer statt. Rund 50 Mitglieder ergriffen die Chance ihr Stimmrecht auszuüben und beide Kandidaten kennenzulernen. Bevor die Wahl stattfand, sprach noch die großartige Beate Meinl-Reisinger zu allen Mitgliedern und motivierte sie für die kommenden Aufgaben.

Mit dem Arzt Sebastian Huber und dem Unternehmer Sepp Schellhorn kandidierten zwei Persönlichkeiten, die beide das Potenzial gehabt hätten, die NEOS für die kommenden Landtagswahlen vorzubereiten und in einem zweiten Schritt auch für jene als Spitzenkandidat anzutreten.

Die Wahl selbst war denkbar spannend. Knapp gewann der Abgeordnete zum Nationalrat Sepp Schellhorn. Jetzt liegt es an ihm das Vertrauen aller Mitglieder zu gewinnen und seinen Worten Taten folgen zu lassen. Es braucht jeden einzelnen um die kommende Landtagswahl erfolgreich schlagen zu können. Ziele bis dahin müssen sein: die Strukturen im Land, in den Gemeinden und in den Bezirken zu schaffen, sowie die Visionen und Ideen der NEOS an die Frau und an den Mann zu bringen.

Mit Sepp Schellhorn haben wir jetzt einen neuen Landessprecher, der auf Landesebene teils höhere Beliebtheitswerte hat als Klubobmann Matthias Strolz. Auf das können wir aufbauen und uns auf die nächsten spannenden Monate freuen.

Wir bedanken uns vor allem bei Christian Dreyer, der die NEOS in Salzburg weiterentwickelt und gestärkt hat und eine florierende Bewegung an den neuen Landessprecher übergibt.

Ein großer Dank geht auch an den knapp unterlegenen Kandidaten Sebastian Huber, der als Gemeinderat in der Stadt Salzburg ausgezeichnete Arbeit leistet und im Landesteam eine wichtige Rolle spielt. Nach einem sehr fairen und spannenden Wahlkampf der Beiden, kann jetzt begonnen werden die Herausforderungen anzugehen und zu meistern.

Willst auch Du ein Teil unserer Bürger_innen Bewegung sein und Dich engagieren? Dann besuche uns in der NEOSphäre oder wende Dich direkt an: salzburg@neos.eu

 

Smart City Salzburg – reale Vision für die Zukunft      

Baustadträtin Barbara Unterkofler
Baustadträtin Barbara Unterkofler

Eine nachhaltige Entwicklung und der Klimaschutz sind nicht nur die größten Herausforderungen unserer Zeit, sondern eine grundlegende Verpflichtung künftigen Generationen gegenüber. NEOS-Baustadträtin Barbara Unterkofler setzt große Akzente in diesem Bereich.  

Vielen ist der Begriff „Smart City“ schon untergekommen, aber nur die Wenigsten können damit etwas anfangen. Dabei handelt sich um ein energiepolitisches Konzept, das in Zeiten knapper werdender Ressourcen immer wichtiger wird. NEOS-Baustadträtin Barbara Unterkofler setzt sich mit ihrer gesamten Bauabteilung sehr für die Umsetzung von Smart City in der Stadt Salzburg ein. „Mehr als die Hälfte der weltweiten Bevölkerung lebt in Städten, bis 2050 werden es aktuellen Prognosen zufolge bereits mehr als 70 Prozent sein. Zukunftsorientierte Energiesysteme in den Ballungszentren spielen daher eine entscheidende Rolle für den Klimaschutz und sind unter dem Schlagwort „Smart City“ ein bestimmendes Thema“, so Unterkofler.

Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Smart City“? Wörtlich übersetzt heißt das so viel wie die schlaue, die intelligente oder die gewiefte Stadt. Und genau darum geht es bei diesem Visionsprozess. Im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung und zum Wohle der Bevölkerung sollen möglichst intelligente energiepolitische Entscheidungen getroffen werden. Die Stadt Salzburg begegnet dieser Herausforderung mit dem Smart City Masterplan 2025. In diesem wurden die Vision für eine Stadt Salzburg 2050 und ein Maßnahmenpaket für alle relevanten Bereiche mit Umsetzungsvorgaben bis 2025 entwickelt. Unterkofler: „Die Stadt Salzburg nimmt in vielen energierelevanten Bereichen bereits eine Vorreiterrolle ein. So fanden nationale und internationale Klimaschutzvorgaben Eingang in das Räumliche Entwicklungskonzept der Stadt. Das Konzept weist außerdem erste Ansätze einer Energieraumplanung auf. Salzburg ist Modellregion für intelligente Stromnetze („Smart Grids“) und für Elektromobilität. Bei den stadteigenen Objekten wurde schon vor einigen Jahren ein vorbildhaftes Energiekontrollsystem eingeführt, welches dabei hilft, den Energiebedarf der Gemeinde zu optimieren.“

„Bis zum Herbst 2016 ist die Erstevaluierung der Stadt Salzburg abgeschlossen. Damit liegen erstmals eine Evaluierung der bis jetzt umgesetzten Maßnahmen und eine Stärken/Schwächen-Analyse für die energiepolitischen Entscheidungen und die zukünftige Arbeit vor. Mir ist die energieeffiziente Zukunft unserer Stadt und damit auch die Zukunft für unsere Kinder und Enkelkinder ein wichtiger Ansatz in meiner politischen Arbeit.“, so Unterkofler.

 

Rechnungshof Packelei – NEOS und Grüne beweisen Größe

„Das Hearing war eine Farce…“ tönt es aus dem Parlament.

Es hätte ein Neustart für die Regierung sein können. Man hätte den kompetentesten Kandidaten zum Rechnungshof Präsidenten machen können und beim öffentlichen Hearing Größe beweisen müssen.

Größe bewiesen haben aber nur die NEOS und Grünen, die von ihren eigentlichen Kandidaten abgewichen sind, um den fähigsten Kandidaten für den RH zu unterstützen.

Mit Lopatkas Kandidatin Kraker wird nun eine Frau RH-Präsidentin die zu Beginn niemand auf dem Zettel hatte. Stimmte die SPÖ im ersten Wahlgang noch für ihren Kandidaten Steger, den auch NEOS, Grüne und Team Stronach unterstützen, schwenkte die SPÖ im zweiten Wahlgang plötzlich auf Kraker um.

Von „völlig irritierend“ bis hin zu „ganz miese Packelei alten Stils“ reichten die Wortmeldungen aus der Opposition. Lopatka hat es geschafft einen Deal mit der SPÖ, unter Kanzler Kern, zu schmieden.

Der von der SPÖ und TS anfänglich nominierte Steger erwies sich im öffentlichen Hearing als klar kompetentester Kandidat und hatte Journalisten, sowie anwesenden Gäste überzeugt.

Bald findet die Wahl zum ORF Generaldirektor statt. Kanzler Kern findet den NEOS Vorschlag auch hier ein öffentliches Hearing zu veranstalten „interessant“.

Ob wir uns da auf einen ähnlichen Deal einstellen können?

Die Regierung hat uns damit zumindest eines bewiesen: Neustart missglückt.