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NEOS: Zusätzlicher Kontrolleur: Bei Sozialwohnungen kontrollieren, ob der Bedarf noch besteht.

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„Ich gebe SPÖ-Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer Recht, wenn sie sagt, Spitzenmanager sollten nicht in einer Sozialwohnung leben. Es wäre schön, wenn sie hier auch den eigenen Bereich meinte“, so NEOS-Gemeinderat Christoph Starzer. „Bisher ist bei Sozialwohnungen ja nicht der AKTUELLE Bedarf massgeblich, sondern leider nur jener zum Zeitpunkt der Bewerbung um eine Gemeindewohnung. Spätere Prüfungen der Anspruchsvoraussetzungen finden nicht statt. Missbrauch kommt somit vor, auch in der Politik, Beispiele aufzuzählen würde vom Thema ablenken“, so Starzer.

„Dass ein andersfärbiges Schaf, das irgendeinmal arbeitslos war, das ganze weitere Leben sozialer Nutzniesser im Sozialbau bleiben kann, nur weil Überprüfungen angeblich so schwierig sind, ist gegenüber den wirklich Bedürftigen unfair und unsozial. Wenn am Donnerstag über einen zweiten Prüfer im Sozialbereich entschieden wird, wäre die Chance gegeben, auch gleich diesbezügliche Aufgaben und Kompetenzen zu formulieren.“

„Der bisher einzige Sachbearbeiter hat als Kontrolleur in seiner Abteilung MA 3 schon eine halbe Million Euro an Einsparungen bewirkt und ist Goldes wert. – Paradox: Dieser Einzelkämpfer leistet so wertvolle Arbeit, dass sogar die FPÖ in Linz das SPÖ-geführte Sozialressort in Salzburg mehrfach medial gelobt hat. Keine Frage, dass wir NEOS auch einen zweiten solchen Superhelden bei der Arbeit im Magistrat sehen möchten. Aber, bitte nicht nur die Kleinen kontrollieren“, so NEOS-Gemeinderat Christoph Starzer.