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NEOS zu geplatztem Deal mit Dr. Datz: Erste Medizin quo vadis?

GR Sebastian Huber
GR Sebastian Huber

 

Huber: „‘Gesundheitslandesrat‘ Dr. Christian Stöckl versagt bei Stellenbesetzung in SALK.“

Seit 1 ½ Jahren sucht der zuständige ‚Gesundheitslandesrat‘ Dr. Christian Stöckl nun nach einem neuen Primar für die Erste Medizinische Abteilung des Landeskrankenhauses. Die erste Medizin ist seither ohne Abteilungsvorstand. Der geplatzte Deal mit Prof. Dr. Christian Datz zeigt nun offensichtlich: Dr. Stöckl versagt bei Stellenbesetzungen in den SALK auf der ganzen Linie. Niemand in Salzburg – und schon gar nicht die betroffenen Patientinnen und Patienten – kann es verstehen, dass in der Ersten Medizin bis heute kein erfolgreicher Abschluss mit einem neuen Primar erzielt werden konnte. Seit einem Jahr treibt die Erste Medizin nun führungslos umher“, kommentiert NEOS Gesundheitssprecher GR Dr. Sebastian Huber den heute geplatzten Deal mit dem sehr geschätzten und versierten Spezialisten Prof. Dr. Christian Datz.

Neben der Großbaustelle Erste Medizin hat ‚Gesundheitslandesrat‘ Dr. Christian Stöckl aber auch die anderen Baustellen in den SALK überhaupt nicht unter Kontrolle. An der Urologie wurden ebenso wie auf der Psychiatrie die befristeten Verträge mit den Primarärzten nicht verlängert. Dr. Stöckl schafft es einfach nicht, die vakanten Stellen in den SALK zu besetzen“, sagt Huber und fügt an: „Ich fordere, dass führende medizinische Stellen in den SALK – insbesondere von Primaren –viel rascher besetzt werden müssen. Der Start des Ausschreibungsverfahrens muss zum ehestmöglichen Zeitpunkt erfolgen. Die unterschiedlichen Pensionsantritte sind ja absehbar. Bei vielen „vakanten“ Stellen leidet die gesamte Abteilung. Beispielsweise bewerben sich Oberärzte nicht, wenn der medizinische Leiter unbekannt ist. Dies führt zu weiteren Problemen.“

Fast im Wochentakt verlassen leitende Mediziner und Oberärzte die SALK, gleichzeitig schafft es die Landesregierung aber nicht, die gut ausgebildeten jungen Ärztinnen und Ärzte zu halten. Sie werfen aufgrund der fehlenden Wertschätzung frustriert das Handtuch“, sagt Huber und fügt abschließend an: „Dr. Stöckl laufen die Ärztinnen und Ärzte weg. Im Sinne der betroffenen Patientinnen  und Patienten müssen hier schleunigst Konsequenzen gezogen werden. Dr. Christian Stöckl ist aufgefordert endlich eine Politik zu machen, die einem Gesundheitslandesrat würdig ist. Das heißt er soll die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten in den Vordergrund stellen. Schafft er das nicht, so soll er das Ressort abgeben. Die Patientinnen und Patienten werden es ihm danken.