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NEOS: Wichtige Information an Bürgermeister Preuner: Eine Baufirma ist kein Osterhase.

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Mit recht deftigen Worten texten sich derzeit ÖVP-Bürgermeister Harald Preuner und Bürgerlisten-Planungsstadtrat Johann Padutsch zu. Man erklärt sich gegenseitig, warum beim Bauprojekt an der alten Asfinag in Liefering nichts weitergeht. „Wegen dem Schaß“, wird der Herr Stadtrat gar in den Salzburger Nachrichten zitiert. Was er damit meint: Ein Jahr nach dem Architektenwettbewerb steckt das Bauprojekt irgendwo zwischen den Magistrats-Schreibtischen fest. Das Büro von Stadtrat Padutsch beteuert, alles längst erledigt zu haben. Daher steht zu befürchten, dass Bürgermeister Preuner das Projekt in Liefering wie auch das Folgeprojekt in der Alpenstrasse kurz vor der Wahl auf wundersame Weise auftauchen und dann Wähler applaudieren lässt. Angesichts der bekannten Wohnungsnot möchte ich die beiden Entscheidungsträger ersuchen, parteipolitische Blähungen hintanzuhalten. Salzburg braucht Wohnungen und keine lauwarmen Ausreden, warum etwas nicht geht. Geht nicht gibt’s nicht. Ohne politischen Streit könnten 150 Wohnungen schon fast fertig sein.

In der sachlichen Auseinandersetzung zwischen den Bauträgern und ÖVP-Bürgermeister Harald Preuner muss man leider feststellen: Der vom Bürgermeister geforderte Maximalpreis von 3.500 Euro (der Bauträger geht als letztes Angebot bis auf 3.700 Euro pro m2 hinunter) wäre zwar schön, ist aber gerade in Salzburg nicht machbar. Auch durch die Schuld der Politik. Man muss die Baufirma auch leben lassen, eine Baufirma kann nicht zaubern, eine Baufirma ist kein Osterhase.