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NEOS: Verkehrs-Pressekonferenzen müssen Taten folgen.

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Rößlhuber: „O-Busverlängerung nach Grödig verschwendet Steuergeld.“

‘Im Westen nichts Neues‘. So kann man die heutige Verkehrspressekonferenz mit einem Satz zusammenfassen. Brandneue Erkenntnisse sucht man vergebens und alte Hüte werden präsentiert. Der ganz große Wurf ist ausgeblieben. Den Quartalspressekonferenzen müssen auch Taten von Bürgermeister Dr. Heinz Schaden und Stadtrat Johann Padutsch folgen“, stellt NEOS Verkehrssprecher GR Lukas Rößlhuber eingangs fest und fügt an: „Vom groß angekündigten ÖPNV-Maßnahmenpaket im Oktober 2016 ist bis dato nur das Cityticket und eine Busspur in Lehen umgesetzt. Da ist in Sachen Geschwindigkeit mehr drinnen, Herr Bürgermeister. Den Versprechungen müssen auch Taten folgen.“

Es ist gut, dass mit der O-Busverlängerung nach Grödig auch der Blick über die Stadtgrenzen gewagt wird. Diese O-Busverlängerung verschwendet jedoch Steuergeld. Sie kostet 1,7 Millionen Euro für 1800 Meter. In Grödig selbst wird der Bus elektrisch fahren. Ich frage mich, warum der Bus nicht bereits ab der Stadtgrenze elektrisch fahren kann. Dadurch könnte man 1,7 Millionen Euro für andere verkehrsrelevante Projekte verwenden“, sagt Rößlhuber. 


Als Stadt ist es unsere Pflicht mit den Umlandgemeinden und dem Zentralraum zu reden und mit ihnen zusammenarbeiten. Ohne die umliegenden Gemeinden können wir das Verkehrsproblem nicht lösen“, sagt Rößlhuber und fügt abschließend an: „Nur ein attraktiver und Leistungsstarker öffentlicher Verkehr wird von den Bürgerinnen und Bürgern auch angenommen. Die heute präsentierten Maßnahmen können hierzu einen Teil beitragen.