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NEOS: Unterstützung für CAREvolution

Huber: „Medizinischer Super-GAU schwebt weiter über der SALK.“

GR Sebastian Huber
GR Sebastian Huber

Dr. Sebastian Huber, NEOS Gesundheitssprecher, Gemeinderat und niedergelassener Internist, steht zu 100 % hinter den Forderungen von CAREvolution: „Ohne die SALK-Pfleger und das medizinisch-technische Personal der SALK bricht unsere Gesundheitsversorgung zusammen. Für NEOS steht fest, dass sie eine angemessene Gehaltserhöhung verdienen“, sagt Huber.

NEOS hoffen, dass „Gesundheitslandesrat“ Dr. Christian Stöckl endlich zur Besinnung kommt und sein Spiel mit der Gesundheitsversorgung einstellt: „Das Land soll die Forderungen von CAREvolution übernehmen. Jeder Gesundheitsberuf erfordert heute ein Diplom, dann müssen wir sie auch ordentlich bezahlen. Anstatt endlich ein ausgewogenes Gehaltsmodell für die SALK-Pfleger und das medizinisch-technische Personal zu präsentieren, wird – wie bei den Ärzten – einmal mehr nur auf Zeit gespielt“, sagt Huber.

Für NEOS ist die Situation mittlerweile sehr ernst. Die Gesundheitsversorgung in unserem Bundesland steht auf dem Spiel: „Der medizinische Super-GAU schwebt weiter über der SALK. Gestern stimmte eine Mehrheit des Pflegepersonals einer einmonatigen Verlängerung der Betriebsvereinbarung zu und wandte – im Sinne der betroffenen Patientinnen und Patienten – den von ‚Gesundheitslandesrat‘ Dr. Stöckl verursachten medizinischen Super-GAU noch einmal ab“, sagt Huber fügt an: „Die Pfleger und Schwestern der Anästhesie und der HNO haben sich aber gegen eine Verlängerung ausgesprochen. Somit stehen seit der Nacht Operationssäle leer.“

NEOS wird – falls die Landespolitik die Gehaltsforderungen nicht erfüllt – CAREvolution unterstützen, ihre Botschaft und ihre Forderungen der Bevölkerung mitzuteilen: „Die CAREvolution rollt. Jetzt müssen die Bürgerinnen und Bürger über die möglichen Auswirkungen des medizinischen Super-GAUs informiert werden“, so Huber und fügt abschließend an: „Die Spätfolgen des Salzburger Finanzskandals sind leider auch in der aktuellen Diskussion rund um die Gehälterdiskussion der Pfleger zu spüren. Hätte die Vorgängerregierung unter Gabi Burgstaller das Land nicht finanziell an die Wand gefahren, so wäre für die Salzburger Pfleger der SALK ein faires und ausgewogenes Gehaltsschema umsetzbar.“