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NEOS unterstützt Projekt „Notquartier“

Huber: „Stadt hat zu wenige Plätze in Notschlafstellen.“

GR Sebastian Huber
GR Sebastian Huber

NEOS Sozialsprecher Dr. Sebastian Huber unterstützt die Subventionen für das Projekt „Notquartier“: „Wir haben in Salzburg grundsätzlich – aber insbesondere in den Sommermonaten – für Obdachlose zu wenige Plätze in Notschlafstellen. Somit sind viele Folgeprobleme, wie beispielsweise das Nächtigen in Parks, hausgemacht“, sagt Huber und fügt an: „Als Menschenrechtsstadt ist Salzburg es allen Menschen in der Stadt schuldig, ihnen ein Mindestmaß an humanitärer Unterstützung zukommen zu lassen.“

Besonders erfreut zeigt sich Huber über die angedachte Subvention für die aufsuchende Sozialarbeit: „NEOS hat, wie auch andere Parteien, immer eine aufsuchende Sozialarbeit für Armutsmigranten gefordert. Gerade die aufsuchende Sozialarbeit in der jeweiligen Muttersprache kann mögliche Probleme bereits im Vorfeld abfangen“, sagt Huber und fügt an: „Ich freue mich, dass Vizebürgermeisterin Mag. Anja Hagenauer in diesem Fall ihr Wort gehalten hat und nun endlich Geld für die aufsuchende Sozialarbeit zur Verfügung gestellt hat.“

Trotz der kontroversiell geführten Diskussion ist es NEOS Salzburg wichtig, bedürftigen Menschen, unabhängig von der Ursache ihrer sozialen Bedürftigkeit, menschlich zu begegnen: „Wir dürfen nie vergessen, dass es sich bei den ‚Bettlern‘ und den ‚Obdachlosen‘ um Menschen mit individuellen Schicksalen handelt. Ich fordere gerade nach den letzten Aussendungen Teile der Politik zu einem Abrüsten der Worte auf“, sagt Huber abschließend.