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NEOS stimmen gegen Erhöhung des Citytickets

Rößlhuber: „366 € Cityticket war Wahlkampfgag.“

GR Lukas Rößlhuber
GR Lukas Rößlhuber

„Mit dem ‚366 € Cityticket` landete der Bürgermeister einen richtigen Wahlkampfgag ohne Substanz. Nach einem Jahr wird der Preis schon wieder erhöht“, ärgert sich NEOS Verkehrssprecher Lukas Rößlhuber und fügt an: „Wir tragen diese Preiserhöhung nicht mit. Deshalb werden wir gegen die Erhöhung des Ticketpreises stimmen und den Gegenantrag der Bürgerliste in der Senatssitzung am Montag unterstützen. Wir haben noch einen weiteren Vorschlag: Um die Preiserhöhung abzufedern könnte man auch die Rechtskosten von Bürgermeister Dr. Schaden deutlich reduzieren. Immerhin belaufen sich diese laut Voranschlag 2015 auf 250.000 €.“

Immer höhere Ticketpreise im öffentlichen Verkehr seien ein Grund für das tägliche Stauproblem in der Stadt Salzburg, so Rößlhuber. „‘Öffis‘ müssen pünktlich, komfortabel, schnell und flexibel sein. Aber in der Stadt sind die ‚Öffis‘ nichts von alledem“, sagt Rößlhuber weiter und fügt an: „Somit müssen sie wenigstens günstig sein, dann nimmt der ein oder andere auch einen weniger attraktiven Takt, wie beispielsweise den üblichen 30 Minuten Takt der O-Busse ab 19:00 Uhr, in Kauf.“

Für NEOS steht fest: Diejenigen, die auf Grund des „€ 366 Citytickets“ auf die „Öffis“ umgestiegen sind, werden es sich genau überlegen, ob sie das jährliche Spiel der Ticketerhöhung mitspielen oder nicht: „Anstatt das Geld in Prestigeprojekte zu investieren, sollte man es endlich sinnvoll in die ‚Öffis‘ investieren. Wir brauchen in der Stadt Salzburg attraktive und leistungsstarke ‚Öffis‘. Die Regionalstadtbahn ist ein erster positiver Ansatz, aber bis sie kommt, wird der Preis für das Cityticket wohl über 500 € liegen“, stellt Rößlhuber abschließend fest.

  • Stefan Brandauer

    Bin zwar kein Jahreskartenbesitzer, aber wenn die mal anzieht, dann zweifellos auch die gewöhnlichen Tickets, eh immer dasselbe. Einfach nur mehr frech, was da verlangt wird, immer teurer werden (dabei sich auch noch auf die Chauffeure ausreden), rumjammern übers Verkehrschaos und mit der Garagenticketzwickerei auch noch den Bürgerkäfigzufluss fördern. Verkehrsperversion hat einen Namen: Salzburg