« Zurück zur Übersicht

NEOS stellen Gegenantrag zum Tarifvorschlag für städtische Bäder und Eisarena

Starzer: „NEOS fordern plausibles Tarifsystem für öffentliche Bäder.“

NEOS-Klubobmann Christoph Starzer
NEOS-Klubobmann Christoph Starzer

Im heutigen Bauausschuss wurde über die Tarife der städtischen Freibäder, des AYA-Hallenbades, der städtischen Bestattung und der Sporthalle Alpenstraße für das Jahr 2015 sowie der Eisarena für die Saison 2015/2016 diskutiert. Da der Amtsbericht nicht zur Abstimmung gelangte und an den Senat weitergeleitet wurde, werden NEOS ihren Gegenantrag in der kommenden Senatssitzung einbringen.

„Was uns sofort aufgefallen ist, war die drastische Erhöhung des ermäßigten Tarifs für 10er- und 25er Blockkarten im AYA-Hallenbad“, so NEOS Klubobmann Dr. Christoph Starzer. „Es ist nicht hinnehmbar, dass im Amtsvorschlag von einer Anpassung der Eintrittspreise im Rahmen des Verbraucherpreisindex in Höhe von 1,7 % gesprochen wird, Kinder und Jugendliche im AYA-Bad aber Preissteigerungen von 15,6 % bzw. 21,95 % tragen müssen“, stellt Starzer klar.

Es sei „ein schlechter Witz“, diese Erhöhungen mit einem vermeintlich einheitlichen Schultarif zu begründen, der im Amtsvorschlag aus dem Ressort von Vize-Bürgermeister Preuner de facto jedoch nicht vorhanden ist: „Wir halten einen einheitlichen Schultarif mit einer übergreifenden Eintrittskarte für alle städtischen Bäder und die Eisarena für sehr sinnvoll. Deshalb fordern wir in unserem Gegenantrag auch genau das“, erklärt der NEOS Klubobmann, der zudem darauf hinweist, dass der NEOS Gegenantrag „zugleich eine Erhöhung der ermäßigten Blockkarten um max. 1,7 % erlaubt.“

Auch die Anpassung der Preise für Magistratsbedienstete an die regulären Tarife ist Inhalt des Gegenantrags der NEOS: „Angestellte der Stadt zahlen im Durchschnitt 1/3 weniger, als alle anderen Bürgerinnen und Bürger. Sieht man sich den Amtsvorschlag für Tarife der Saisonkarte des AYA-Hallenbads an, so zahlen ‚Normalbürger‘ sogar knapp das Doppelte der Magistratsbediensteten“, so Starzer und setzt hinzu: „Solche Nachteile für die ‚übrige Bevölkerung‘ sind überholt und nicht mehr zeitgemäß. Hier geht es nicht darum, jemandem etwas zu neiden, sondern darum, eine historisch gewachsene Ungleichbehandlung wieder zu revidieren.“