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NEOS: Stadt SPÖ trägt an Pflegemisere alleinige Verantwortung.

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Rößlhuber: „Stadt muss attraktive Rahmenbedingungen für Pflegekräfte schaffen.“

Kopfschüttelnd reagiert NEOS Klubobmann und Sozialsprecher Lukas Rößlhuber auf SPÖ ‚Sozialstadträtin‘ Anja Hagenauer: „Die SPÖ ist seit 70 Jahren für Soziales in der Stadt zuständig, Hagenauer selbst seit über vier Jahren in Amt und Würden und jetzt bemerkt sie, dass in der Pflege der Schuh drückt? Offensichtlich ist Hagenauer wirklich überrascht von der Pflegemisere, immerhin hat sie noch Anfang Mai (!) in einer Anfragebeantwortung auf eine NEOS Anfrage mitgeteilt, dass im Jahr 2017 die Anzahl des diplomierten und nicht diplomierten Pflegepersonals in den städtischen Seniorenwohnhäusern gestiegen sei. Gleiches wurde auch dem Sozialausschuss am 21.09.2017 berichtet, in dem von einer „guten“ Lage bei Bewerbungen für den Bereich der Pflege in den städtischen Seniorenwohnhäusern gesprochen wurde. Hagenauers Politik ist für mich inakzeptabel“, stellt Rößlhuber eingangs fest.

Die Pflegemisere in der Stadt ist lösbar. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege benötigen attraktive Rahmenbedingungen von der Stadt. Private Träger bemühen sich intensiv um die Pflegemitarbeiter. Dieses Engagement der Privaten vermisse ich gänzlich bei Vzbgm. Anja Hagenauer“, sagt Rößlhuber und fügt an: „Die Personalvertretung versucht seit Jahren, Impulse für eine Verbesserung des Gehaltsschemas zu setzen. Allein die SPÖ Regierungsmitglieder (Heinz Schaden, Martin Panosch, Christine Homola und Anja Hagenauer) lehnten die Vorschläge immer ab. Die SPÖ kommt aus ihrem ‚Strudel der Unglaubwürdigkeit‘ nicht mehr heraus.“

Dass Hagenauer an einer ernsthaften Problemlösung bzgl. der Pflegemisere nicht interessiert ist, zeigt ihre gestrige Aussage, dass Menschen oft zwei, drei Monate im Krankenhaus quasi ‚zwischengeparkt‘ werden, bevor ein Platz im Seniorenwohnhaus frei wird: „Wir NEOS fordern seit Monaten eine Erhöhung der Kurzzeitpflegebetten in städtischen Seniorenwohnhäusern. Im Moment stehen lediglich 4 Kurzzeitpflegebetten zur Verfügung. Das ist viel zu wenig“, kritisiert Rößlhuber und fügt abschließend an: „Unsere NEOS Forderung wird von Hagenauer konsequent ignoriert und verweigert. Kurzzeitpflegebetten sind aber eine wichtige Alternative, um die Kosten im Gesundheitssystem zu reduzieren und bieten für pflegende Angehörige eine große Entlastung. Für Menschen, die tagsüber Hilfe und Pflege benötigen und Abwechslung und Geselligkeit schätzen, ist die Tagespflege das richtige Angebot.“