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NEOS sehen Aussetzung des Beschlusses zum Ignaz-Rieder-Kai kritisch

Starzer: „Bäume im Volksgarten sind nicht über Nacht gewachsen.“

NEOS-Klubobmann Christoph Starzer
NEOS-Klubobmann Christoph Starzer

Der bereits gefasste Senatsbeschluss zum Hochwasserschutz am Ignaz-Rieder-Kai soll nach dem Willen von Bürgermeister Heinz Schaden in der kommenden Senatssitzung am Montag aufgehoben werden. Diesen plötzlichen Sinneswandel sieht der NEOS Gemeinderatsklub kritisch und bemängelt die jahrelange, teure, letztlich jedoch glücklose Planungsarbeit.

„Der Hochwasserschutz am Ignaz-Rieder-Kai ist ein weiterer Beleg einer lieblosen Planungsarbeit der ehemaligen Stadträtin Schmidt und von Planungsstadtrat Padutsch, einer Planungsarbeit, die ihren Namen nicht verdient. Die Fällung von 36 Bäumen ist mit Sicherheit ein Eingriff in den Volksgarten, aber es ist schon bezeichnend, dass jahrelang ein Projekt geplant wird, um dann schlussendlich draufzukommen, dass es doch nicht funktioniert. Es wäre in den letzten Jahren für den Volksgarten wichtig gewesen, Projekte in diesem Bereich nicht scheibchenweise zu planen, sondern ein Gesamtkonzept vorzulegen“, kommentiert NEOS Klubobmann Dr. Christoph Starzer das Vorhaben des Bürgermeisters und fügt an: „Es ist mir schleierhaft, weshalb man nach Jahren der Planung plötzlich mit Baumfällungen argumentiert, als wären die Bäume im Volksgarten über Nacht gewachsen.“

Es sei bezeichnend, wenn all diejenigen, die damals an der Planung beteiligt waren, den Bürgerinnen und Bürgern nun erklären wollen, man könne das Projekt nicht durchführen, da es die nötigen Anforderungen nicht erfülle, erklärt der NEOS-Klubobmann.

„Wir bedauern zutiefst, dass die Bürger mit ihren Steuergeldern erneut teure und jahrelange Planungsarbeiten zahlen müssen, die am Ende verworfen werden, weil man feststellt, dass im Volksgarten viele alte Bäume stehen“, erklärt Dr. Starzer und fügt hinzu: „Das Verhalten der Beteiligten stellt die Planungsqualität massiv in Frage. Man hätte auch sofort eine hässliche, einfache Hochwassermauer errichten können, das hätte viel Zeit, Arbeit und Steuergeld gespart.“