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NEOS: Salzburg muss sich aktiv für das Erinnern einsetzen.

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Huber: „Wir müssen uns unserer Vergangenheit immer bewusst sein.

In der heutigen Aktuellen Stunde des Gemeinderates zum Thema ,Salzburg erinnert sich – Der Umgang mit der NS-Vergangenheit in der Landeshauptstadt‘ wurde über den Umgang mit der NS-Vergangenheit in der Stadt Salzburg diskutiert. Für uns NEOS ist dabei klar: Es muss unser aller – von Politik und Zivilgesellschaft gleichermaßen – Auftrag sein, sich für das Erinnern und gegen jedwede Form von Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus in der Gesellschaft einzusetzen“, stellt NEOS Klubobmann Sebastian Huber eingangs fest und fügt an: „Das NEOS die Auseinandersetzung mit der Geschichte besonders wichtig ist, wurde bereits mehrfach unter Beweis gestellt. So war die von Gemeinderätin Mag. Thöni veranstaltete Aufführung des Theaterstücks ,Die letzten Zeugen‘ im Salzburger Landestheater im Jahr 2015 die letzte Möglichkeit für das Publikum im deutschsprachigen Raum, jene zu hören und zu sehen, die den rassistischen Wahn der Nationalsozialisten überlebten. Auch im Gemeinderat hat NEOS, insbesondere was die Aufklärungsarbeit mit jugendlichen SchülerInnen betrifft, zwei Anträge gestellt – zum einen für eine Stadtführung ,Jüdisches Salzburg‘ und zum anderen für einen Zuschuss für Exkursionen in die ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen und Dachau. Beide Anträge wurden von der Stadt aber leider noch nicht umgesetzt.“

Was die Erinnerungskultur in der Stadt Salzburg angeht, so konnten bereits wichtige Schritte im Sinne der Etablierung einer „Erinnerungskultur“ gesetzt werden.  Hervorzuheben sind insbesondere die hunderten bereits verlegten ,Stolpersteine‘ in der Stadt oder das vor kurzem enthüllte Mahnmal zur Bücherverbrennung am Residenzplatz. Was jedoch den Umgang mit NS-belasteten Straßennamen oder die Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit im Zuge des aktuellen Gedenkjahres betrifft, hätten wir NEOS uns ein entschiedeneres und stärkeres Engagement der Stadt gewünscht“, ergänzt Huber und fügt abschließend an: „Für mich steht fest: die Politik – egal auf welcher Ebene – muss die Aufklärungsarbeit weiter verstärken und den Dialog mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen – so lange es noch möglich ist – fördern und forcieren. Ich werde mich hier in meiner zukünftigen Aufgabe, als Abgeordneter im Salzburger Landtag, dieses Themas gerne annehmen.“