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NEOS Salzburg mit scharfer Kritik am Brief von Salzburger Weihbischof Laun

NEOS ad Laun: Homosexuelle als „Gestörte“ zu bezeichnen überschreitet Maß des Erträglichen

NEOS Salzburg mit scharfer Kritik am Brief von Salzburger Weihbischof Laun

Salzburg (30.03.2017)

In dem öffentlichen Brief mit dem fragwürdigen Titel: „Hinter der Gender-Ideologie steht die Lüge des Teufels!“, formuliert der scheidende Salzburger Weihbischof Andreas Laun Aussagen die nicht unkommentiert bleiben können. Er schreibt, dass hinter der „Gender-Ideologie“ wie beim Nationalsozialismus eine „Lüge des Teufels“ stehe und bezeichnet Homosexuelle als „gestörte Männer und Frauen die anatomisch eine kleine Missbildung haben“.
„Solche Vergleiche und Beschimpfungen sind nicht zu tolerieren“, stellt Sepp Schellhorn, Landessprecher der NEOS klar und fordert von Weihbischof Laun eine öffentliche Entschuldigung. „Die Anerkennung von homosexuellen Partnerschaften als eine „Religion des Teufels“ zu bezeichnen, zeigt welch abstruses Weltbild der Weihbischof auch im Jahr 2017 noch vertritt. Warum sich die Vertreter der katholischen  glaubensgemeinschaft bisher noch nicht öffentlich zu diesen mehr als unwürdigen Aussagen geäußert haben ist sehr verwunderlich“, hält Sepp Schellhorn fest und fordert eine Klarstellung von der österreichischen Bischofskonferenz ein.

NEOS Salzburg unterstützt den offenen Brief der HOSI Salzburg der sich an Kardinal Schönborn und die Bischofskonferenz richtet: http://tinyurl.com/kyqkj4l