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NEOS: Salzburg kann von Start-up Szene in Israel viel lernen.

Sebastian-HuberChristoph-Starzer

 

Huber/Starzer: „Unternehmerfreundliches Klima fängt in der Kommune an.“

 

Der NEOS Gemeinderatsklub hofft, dass Bürgermeister Dr. Heinz Schaden viele Anregungen aus dem ‚Silicon Wadi‘ für die Stadt Salzburg mitnimmt. Die Gründerszene in Israel boomt. In Tel Aviv befinden sich etwa 6.000 Start-ups, mehr als 70 Venture Capital Fonds und über 200 Inkubatoren. Israel gehört dadurch zu den bedeutendsten Start-up-Nationen der Welt. Der NEOS Parlamentsklubs ermöglichte erst vor 2 Wochen 10 Jungunternehmern eine Reise nach Israel, um dort die pulsierende Start-up-Szene des „Silicon Wadi“ kennen zu lernen und erste Kontakte zu potenziellen Kunden, Mentoren, Behörden und relevanten Netzwerken zu knüpfen ”, stellt NEOS Klubobmann Dr. Sebastian Huber eingangs fest und fügt an: „Der von der Stadt Salzburg kürzlich vorgelegte Amtsbericht zur Start-up-Initiative wird definitiv keinen Start-up Boom in der Stadt Salzburg auslösen. Er ist ein erster Schritt, mehr aber nicht.”

Für einen echten Start-up-Boom müssen weitere Schritte folgen. Die Bundesregierung hat in ihrem aktuellen Start-up-Maßnahmenbündel bereits viele NEOS-Positionen übernommen. Wenn auch die Stadt – im Rahmen ihrer Möglichkeiten – NEOS Positionen zu Start-ups aufnimmt und umsetzt, dann kann der Wirtschaftsstandort Salzburg für Start-up-Gründer tatsächlich aufgewertet werden“, sagt NEOS Gemeinderat Dr. Christoph Starzer und fügt an: „Wir benötigen auch in der Kommune ein gründerfreundliches Klima für kleine und innovative Unternehmen. Die Stadt Salzburg kann hier, Stichwort One-Stop-Shop bei Behördengängen, den Unternehmern entgegen kommen. Ebenso wäre ein Abbau von unnötigen Hürden bei Gründung und Betrieb begrüßenswert.

Wenn der Stadt Salzburg das Thema Start-up wirklich am Herzen liegt, dann muss sie über ihre Vertreter in der Bundesregierung eine Änderung der Rechtsform für Start-ups erwirken. Die GmbH ist für Start-Ups als Rechtsform nicht optimal, sie sollte generell modernisiert und an die Realität des Unternehmertums des 21. Jahrhunderts angepasst werden. Zwei NEOS-Konzepte (GmbH zero, Klein AG) liegen vor, die entweder als neue Rechtsformen umgesetzt oder aber auch als Grundlage für eine Aktualisierung der Bestehenden dienen können“, stellen Huber und Starzer abschließend fest.